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Lüner Fußballer erleben einen schwarzen Kreispokal-Abend

Kreispokal

Mit dem Einzug in die nächste Runde hat es für die meisten Mannschaften aus dem Lüner Raum nicht geklappt. Nur ein B-Ligist erzielte einen 15:1-Kantersieg.

von Sebastian Reith, Timo Janisch, Niklas Dvorak

Lünen

, 22.08.2018
Lüner Fußballer erleben einen schwarzen Kreispokal-Abend

Markus Klönne (l.) und Pascal Beck (r.) verabschiedeten sich gegen Osmanlispor aus dem Kreispokal. © Foto: Goldstein

Kreispokal Dortmund, 1. Runde

SV Preußen – Osmanlispor 0:1 (0:1)

Im Pokalspiel der beiden A-Ligisten SV Preußen Lünen und Osmanlispor Dortmund konnte sich am Ende der Gast aus Dortmund mit 1:0 durchsetzen.

Die erste Chance im Spiel hatten die Horstmarer. Ein Zuspiel von Joe Leese konnte Lukas Goetz aus 14 Metern nicht verwerten. Sein Schuss ging knapp am Tor vorbei (3.). Auch die nächste Möglichkeit hatten die Gastgeber. Wieder leitete Leese die Aktion ein. Seine Flanke landete bei Marcus Klönne, der den Ball im Strafraum annahm, doch zu hektisch abschloss, sodass das Spielgerät neben das Tor flog (17.). Osmanlispor ließ in der Offensive ein bisschen auf sich warten. Nach gut einer halben Stunde scheiterte Davut Kuz mit seinem Fernschuss (30.). Die größte Möglichkeit hatte Preußen Mark Fluder, doch seinen Versuch parierte Gäste-Keeper Yasin Yilmaz stark (35.). Als sich alle schon auf das 0:0 zur Pause eingestellt hatten, setzte sich Yusuf Corak gegen zwei Preußen-Verteidiger durch und konnte zum 1:0 für sein Team einschieben (45.).

Podszuck mit großer Torchance

In der zweiten Hälfte waren die Chancen auf beiden Seiten nicht so hochkarätig wie noch in der ersten Hälfte. Die beste Torchance hatte Florian Podszuck. Ein langer Einwurf landete bei ihm, doch seinen Schuss aus sieben Metern konnte Yilmaz parieren (65.). In der Schlussphase warfen die Horstmarer alles nach vorne, doch sie konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen, sodass der Gast aus Dortmund am Ende eine Runde weiter kam. SVP-Coach Steven Koch war mit dem Einsatz seines Teams zufrieden: „Vom Einsatz war das besser als am Sonntag gegen Husen-Kurl. Am Ende hatten wir fünf Altherren-Spieler auf dem Feld. Das Ergebnis hätte auch 4:4 ausfallen können. Wir haben uns ein bisschen von der Unruhe unserer Gegner anstecken lassen.“

SV Preußen: Möller – M. Fluder, Meier, Goetz (79. Kruse), Leese, Adamsky, Koch, Klönne (66. Urban), Serges, Beck, Podszuck (72. Brummel)

Tore: 0:1 (45.)

Rote Karte: Beck (90.+3, Unsportlichkeit/SVP)

Mit einer ziemlich zusammengewürfelten Mannschaft sind die Fußballer des VfB Lünen am Mittwochabend aus dem Kreispokal Dortmund ausgeschieden. Der A-Ligist unterlag dem Dortmunder C-Ligist Teutonia Lanstrop in der ersten Runde mit 1:2.



Teutonia Lanstrop – VfB Lünen 2:1 (1:1)

Nur eine Handvoll Spieler aus der ersten Mannschaft des VfB konnte mitwirken. So musste eine bunte Mischung mit Verstärkung aus der Reserve und den Alten Herren der Süder den Platz in Lanstrop betreten.

Und dennoch zeigte der VfB kein schlechtes Spiel. Er dominierte und ließ Lanstrop nur zu zwei Chancen kommen – und die waren drin. Das 0:1 fiel durch einen Weitschuss nach einer Viertelstunde. Den entscheidenden Treffer zum 1:2 kurz nach Pause schenkte sich der VfB beinahe selbst ein. Die Schwarz-Weißen verloren leichtfertig einen Ball, Steven Pascal Stellmacher bedankte sich und traf. Zwischenzeitlich hatte Fabian Schlein nach einem Ball von Außen im Gewühl am schnellsten gestaltet und zum 1:1 ausgeglichen.

„Der Hauptgrund war, dass wir zu wenig vorne im Sechzehner gefährlich wurden“, sagte VfB-Trainer Mark Bördeling. Sein Team machte aus seiner Überlegenheit nämlich nur sehr wenig. Trotzdem: „Es war 90 Minuten ein Spiel auf ein Tor. Die beiden Gegentore waren die einzigen beiden Torschüsse“, so Bördeling, dessen Wechseloptionen mit drei Auswechselspielern ebenfalls begrenzt waren.

VfB Lünen: Zimny – Neumann, Köster, Skubich, Jesberg, Kwiatkowski, Gruhle (46. Claus) , Schlein, Fietzek, Kusserow, Klösener (46. Moltrecht)

Tore: 1:0 (14.), 1:1 Schlein (41.), 2:1(47.)



Tamilstars – BV Lünen 1:15 (0:7)

Die Fußballer des BV Lünen sorgen für Aufsehen: Mit 15:1 besiegte der B-Ligist am Mittwoch in der ersten Runde des Dortmunder Kreispokals die Tamilstars Dortmund, ebenfalls B-Ligist.

Bereits in der ersten Minute ging der BVL durch Gabriel Vogel in Führung – und so sollte es weitergehen. Alle paar Minuten legten die Geister einen Treffer nach. Chris Studnicka traf fünf Mal, Pascal Broda und Kevin Helmrich jeweils vier Mal. Helmrich war es auch, dem laut Trainer Dennis Gerleve der schönste Treffer des Tages gelang. Sein Treffer zum 15:0 war ein Kopfball aus rund 15 Metern, der ins lange Eck flog. „Der war schon besonders schön“, so Gerleve. Er sagte: „Es war schon einseitig. Der Gegner war limitiert.“

Gerleve hatte seine Elf verändert und Akteuren die Chance gegeben, die in der Saison bisher wenig Spielzeit gesehen haben. „Die wollten Gas geben, das hat man gesehen“, sagte Gerleve. Sein Team ruhte sich nicht auf dem frühen Vorsprung aus und legte in Halbzeit zwei acht Treffer nach.

BV Lünen: Gnida – Vogel, Rebiger, Surmiak, Seiler, Hoffmann (46. Ost), Helmrich, Mlinksi (46. Gebauer), Broda, Studnicka (63. Lange), Kampmann

Tore: 1:0 Vogel (1.), 0:2, 0:3, 0:8, 0:11 und 0:12 alle Studnicka (18./22./48./58./63.), 0:4, 0:6, 0:9 und 0:15 alle Helmrich (23./39./54./83.), 0:5, 0:7, 0:10 und 0:14 alle Broda (28./45./55./72.), 0:13 Surmiak, 1:15 (84.)



SG Gahmen – SV Körne 6:7 (1:1; 2:2)

Im Kreispokalduell der beiden Fußball-B-Ligisten SG Gahmen und SV Körne konnte sich der Gast am Mittwochabend im Elfmeterschießen durchsetzen.

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Im Elfmeterschießen zu verlieren, ist natürlich ärgerlich, aber ich kann dem Team fast keinen Vorwurf machen“, sagte SG-Trainer Semistan Tikici. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer ein offenes Spiel. Bis zum ersten Tor dauerte es jedoch bis acht Minuten vor dem Pausenpfiff. Einen Fehler in der Defensive nutzte der Gast aus und traf zum 0:1 (37.). Doch die Freude der Dortmunder Gäste dauerte nicht lange an: Muhammed Vurucu glich nach einer Ecke per Kopf aus (44.).

Nach dem Seitenwechsel passten die Gahmener nicht auf und mussten den nächsten Rückschlag hinnehmen (53.). Gastgeber Gahmen war in der zweiten Hälfte nicht nur feldüberlegen, sondern auch nach 67 Minuten ein Mann mehr auf dem Platz. Nutzen konnten die Gastgeber das nur einmal. Tolga Dedeagili traf nach einem Eckball per Kopf zum Ausgleich (77.). 2:2 hieß es nach 90 Minuten, somit musste das Elfmeterschießen her. Vurucus Elfmeter parierte SV-Keeper Holger Wiedemann, sodass am Ende Körne als Sieger eine Runde weiter ist. „Wir waren heute wieder einmal eng besetzt, aber haben es gegen einen starken Gegner gut gemacht“, so Tikici.

SG Gahmen: Sagculu – Acerbas, B. Tikici, Y. Arslan, Aktas, Aydemir, Kalem (66. A. Arslan), Dedeagili, Vurucu, Elitok, Övecek (55. Acikgöz)

Tore: 0:1 (37.), 1:1 Vurucu (44.), 1:2 (53.), 2:2 Dedeagili (77.)



Kampflos erreichte der B-Ligist FC Brambauer die nächste Runde des Fußball-Kreispokals Dortmund. Der Gegner der Brambaueraner, B-Ligist VfL Hörde, sagte das Spiel ab. „Hörde möchte nicht am Wettbewerb teilnehmen“, sagte FCB-Trainer Serhat Kaplan. Seine Elf, die mit vier Punkten aus zwei Spielen in die B-Liga-Saison gestartet ist, steht somit in der zweiten Runde.



Kreispokal Unna-Hamm, 3. Runde

GS Cappenberg – Mühlhausen 1:2 (0:1)

Die Kreispokal-Saison endete für die Fußballer von GS Cappenberg am Mittwoch in der dritten Runde. Gegen den Landesligisten SSV Mühlhausen unterlag der GSC bitter mit 1:2.

Cappenbergs Pokalsaison ist vorbei – und das auf bittere, aber über 90 Minuten verdiente Art und Weise. Der A-Ligist hätte eigentlich schon in der ersten Halbzeit gegen den SSV Mühlhausen höher zurückliegen müssen. Einmal rettete aber die Latte (30.), dann Torhüter Philipp Grenigloh (32.) oder auf der Linie Sina Habibivand. Mühlhausen hatte fünf gute Chancen in Hälfte eins, nutzte aber nur den Elfmeter, den ausgerechnet der ansonsten bärenstarke Grenigloh verursachte – und auch gar nicht erst protestierte.

Lüner Fußballer erleben einen schwarzen Kreispokal-Abend

Tim Jesella (Mitte) und Bendedikt Stiens (l.) kämpften stark gegen den Favoriten. © Sebastian Reith

Bis zur Mitte der zweiten Hälfte verpasste Mühlhausen dann die Entscheidung, weil Cappenberg kämpfte. So war es Benedikt Stiens zu verdanken, dass Grenigloh bei einem Konter nicht ganz allein gegen drei Gegenspieler stand und schließlich den Ball unter sich begrub. „Kompliment an die Mannschaft. Erste Halbzeit gut, zweite Halbzeit sehr gut“, sagte GSC-Coach Pascal Harder, der seine Elf als moralischen Sieger sah. Stiens war es auch, der nach einem Freistoß das 1:1 köpfte. Cappenberg war in Hälfte zwei auf Augenhöhe, kam sogar zu Chancen, bis Mustafa Akdeniz aus 16 Metern schon in der Nachspielzeit unhaltbar in den Winkel schlenzte. „Man hat gesehen, dass wir mithalten können. Das sah schon sehr gut aus“, sagte Harder, der auch die Spieler aus der Reserve lobte.

GS Cappenberg: Grenigloh - Augustin (46. Becker), Nagel, Schmitt (77. Selbstaedt), Jesella, Egert (67. Harder), Stiens, Markowski, Schulz, Felsberg, Habibivand
Tore: 0:1 Braun (5./Foulelfmeter), 1:1 Stiens (82.), 1:2 Akdeniz (90.+2)

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