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Lüner Kreisligisten beginnen mit der Vorbereitung

Fußball: Kreisliga

Am 13. August ist der erste Spieltag in den Kreisligen. Rund sechs Wochen vorher haben nun am Wochenende viele Lüner Mannschaften auf Kreisebene mit der Saisonvorbereitung für die Spielzeit 2017/18 begonnen. Dabei stellten sie auch ihre Neuzugänge vor und manch einer setzte das erste Saisonziel.

LÜNEN

, 02.07.2017

Kreisliga A2 Dortmund BW Alstedde

Die A-Liga-Fußballer von Blau-Weiß Alstedde sind am Samstagnachmittag in das Training für die neue Saison gestartet. Coach Andreas Hermes konnte dabei auf fast alle Akteure der Vorsaison zählen. Dazu hat sich das Team vom Heikenberg mit sechs neuen Spielern verstärkt.

Alsteddes Top-Torjäger Pierre Katarzynski zieht es zum Westfalenligisten Lüner SV. 45 Tore hat er in der vergangenen Spielzeit erzielt – eine Hausmarke. Zu ersetzen ist so ein Spieler wohl kaum. „Wir müssen den Abgang von Katarzynski natürlich verarbeiten“, sagte Trainer Andreas Hermes und hat schon Kandidaten im Auge: „Albert Juric, Can Cicek oder Patrick Röll könnten in seine Rolle schlüpfen. Alle sind aber noch jünger. Deshalb müssen wir erst einmal abwarten.“

Julian Helmus hat in den Alstedder Junioren gespielt. Zusammen mit Tim Nagel und Björn Hartmann kommt er aus der U23 Westfalia Wethmars.  Mit Nico Christiansen aus der A-Jugend kommt ein weiterer junger Mann vom Nachbarn Wethmar. Christiansen spielte bis zur C-Jugend für Alstedde, ehe er zur Westfalia wechselte und nun zurückkehrt. Vom A-Liga-Meister aus dem Kreis Unna-Hamm, PSV Bork, komplettieren Jannik Audehm und Leon Westrup das Team. 26 Mann stark ist der Kader der Alstedder.

Das Grundgerüst stehe und das sei der große Vorteil im Vergleich zum Vorjahr, meint Hermes. „Wir sind schon einen Schritt weiter, fußballerisch gut aufgestellt. Wir wollen noch erfolgreicher spielen und streben schon an, unter den ersten Fünf zu landen.“

Kreisliga A2 Unna-Hamm Westfalia Wethmar U23 

Die Kreisliga-U23 der Fußballer des TuS Westfalia Wethmar ist am vergangenen Samstag mit ihrem neuen Spielertrainer Philipp Bremer (27) ins Training gestartet. Co-Trainer Benjamin Fasse (35) selbst sprach von einem „kleinen Umbruch“, da nun viele A-Jugendliche im Kader seien. Es ist Bremers erste Trainerstation.

„Zum Verein wäre ich so oder so gekommen. Jetzt war der Trainerposten frei und ich dachte mir, ich versuche es mal.“ Unterstützung bekommt er dabei von Fasse, dem „erfahrensten“ im Trainerteam, und dem 24-jährigen Lennard Langenkämper. Während Bremer und Langenkämper in der kommenden Saison auch aktiv ins Spielgeschehen eingreifen werden, agiert Fasse nur am Spielfeldrand.

Stand jetzt wolle er in einem 4-4-2-System antreten, klare Rollen schaffen. Bremer: „In der Offensive soll jeder wissen, was als nächstes passiert. Wir brauchen Struktur.“ Und weiter: „In der Defensive will ich mit einem Mittelfeldpressing agieren, möglichst früh attackieren.“

TuS Niederaden

„Herz, Stolz und Leidenschaft“ strahlte es von den neuen T-Shirts des Fußball-A-Ligisten TuS Niederaden Sonntagvormittag beim Trainingsstart auf dem Rasenplatz an der Kreisstraße. Besorgt hatte die blau-weißen Hemden der neue Chefcoach Stefan Urban, der damit ein Zeichen setzen wollte.

Motiviert bis in die Haarspitzen seien das Team und der neue Trainerstab jedenfalls schon. Co-Trainer Kevin Genter ist nach einem Jahr beruflicher Pause reaktiviert worden und soll auch spielen. Betreuer wird Kevin Rehkopp, Christoph Holtmeier ist Niederadens neuer Physiotherapeut. „So eine Euphorie habe ich in der Form auch noch nicht erlebt“, sagte Teammanager Erik Sobol, der kurz scherzhaft vom Aufstieg sprach, dann aber realistischerweise den Klassenerhalt als Ziel ausgab.

Große Veränderungen im Kader wird es dabei nicht geben. Nennenswert ist vor allem aber Matthias Kunde als Neuzugang. Zuletzt spielte er für den SV Lippstadt in der Oberliga. Nachdem er sich nun mit seiner Sporttherapie in Lünen selbstständig gemacht hat, wird er jetzt den TuS-Sturm unterstützen. Sören Dvorak (zuletzt SV Preußen) ist für die linke Seite vorgesehen. Adam Thies kehrt aus Neuseeland zurück, Noel Witt kommt aus Kassel. Dennis Hohlweg und Michael Holtmeier aus der eigenen Zweiten wollen den Sprung in den A-Liga-Kader schaffen.

Kreisliga B Dortmund SG Gahmen

Auf dem Ascheplatz an der Kaubrügge haben am Sonntag zwei Teams gegeneinander gespielt – dabei handelte es sich allerdings um nur eine Mannschaft. Die SG Gahmen startete in die Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 mit einem 40-Mann-Kader. Trainer Tolga Demir will später dann circa 21 Mann in die erste B-Liga-Mannschaft hochziehen, der Rest spielt in der Zweiten in der C-Liga. Trainiert wird aber weiterhin als Einheit.

Sein größter Coup ist wohl Rasit Tekin. Der 23-Jährige spielte schon für Mengede, den Lüner SV, Brambauer und Westfalia Herne – versuchte es zwischenzeitlich gar bei einem türkischen Zweitligisten. „Wir haben viele Zuschauer hier bei den Spielen. Wenn du ein Tor schießt, hörst du das bis Lünen-Süd. Das beeindruckt die jungen Leute. Wir sind hier eine Gemeinschaft, bei der jeder anpackt“, beschrieb Demir die Entwicklung des Vereins.

In der kommenden Saison wolle er dann als Aufsteiger oben mitspielen in der Kreisliga B. „Mit dem Kader gehören wir oben rein, ganz klar. Und die Zweite soll den Aufstieg in die B-Liga schaffen – da sind wir letztes Jahr leider knapp gescheitert“, sagte er.

BV Lünen

Dennis Gerleve geht in die zweite Runde – und hat gleich einige neue Spieler verpflichtet. Der Trainer des Fußball-B-Ligisten BV Lünen hat aber noch ein weiteres Ass im Ärmel. Gerleve holt vielleicht noch einen Spieler aus der Westfalenliga. „Er ist ein Freund von mir. In zwei bis drei Wochen sollte das geklärt sein“, sagte der BV-Coach.

„Einen Namen möchte ich noch nicht nennen. Aber ich weiß, dass er sich bei seinem alten Verein fristgerecht abgemeldet hat. Wenn er jetzt zu uns käme, wäre das also kein Problem“, sagte er. Mit einem 23-Mann-Kader will Gerleve in die Saison 2017/2018 starten. Im vergangenen Jahr belegte er mit seinem Team den fünften Platz – nun soll mehr her.

Einen wirklichen Königstransfer hat der BV Lünen aber bisher noch nicht verpflichtet. „Da sind natürlich ein paar, die sind stärker. Aber wie gesagt, wir starten jetzt erst und müssen abwarten, wie sich das entwickelt“, sagte Gerleve.