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Lüner SV arbeitet hart und holt den dritten Heimsieg

Fußball-Westfalenliga

Die Fußballer des Lüner SV marschieren weiter. Der Westfalenligist hat am Sonntag den dritten Heimsieg im dritten Heimspiel gefeiert. Und das gegen einen bislang ungeschlagenen Gegner.

Lünen

, 09.09.2018
Lüner SV arbeitet hart und holt den dritten Heimsieg

Ließ erst zwei dicke Chancen liegen, erlöste den LSV dann aber in der zweiten Halbzeit: LSV-Stürmer Yasin Acar (2.v.l.), hier im Zweikampf gegen zwei Neheimer Gegenspieler. Rechts im Bild ist Lünens Milan Sekulic. © Günther Goldstein

Dieser Kampf um drei Punkte war ein hartes Stück Arbeit für den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV. Die Lippestädter haben am Sonntag auch ihr drittes Heimspiel gewonnen. Mit 2:0 entschied der LSV die Partie gegen den bisher ungeschlagenen SC Neheim für sich. Im ersten Durchgang verzweifelten die Lüner aber an ihrer Chancenverwertung.

Westfalenliga 2

Lüner SV – SC Neheim

2:0 (0:0)

In der Anfangsphase war von Chancen aufseiten der Lüner jedoch noch gar nichts zu sehen. Die Mannschaft von Coach Mario Plechaty verpennte die erste Viertelstunde der Partie komplett. Neheim war die deutlich spielbestimmende Mannschaft, agierte deutlich bissiger und selbstbewusster in den Zweikämpfen als Lünen. Neheim hatte auch in Führung gehen können, blieb vor dem LSV-Tor aber am Ende zu ungefährlich.

„Wir haben unsere Mannschaft vorher gewarnt. Neheim hat gezeigt, warum es vor diesem Spieltag sieben Punkte geholt hat. Sie haben sehr aggressiv gespielt. Damit kamen wir am Anfang überhaupt nicht zurecht“, gab Plechaty nach dem Spiel ehrlich zu. Erst ein Pfostenknaller des Lüner Offensivspielers Milan Sekulic (17.) weckte den LSV so richtig auf.

Yasin Acar lässt zwei Riesenchancen liegen

Nun begann die stärkste Phase der Gastgeber, die jedoch extrem fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgingen. Allen voran LSV-Stürmer Yasin Acar ist hier zu nennen, der zwei laut Plechaty „tausendprozentige Möglichkeiten“ ungenutzt ließ und freistehend verzog (22.) und über das Tor köpfte (27.). Ein (zunächst) enttäuschender Auftritt des jungen Stürmers. Den gefährlichen Kopfball von Marcel Ramsey entschärfte Gästeschlussmann Justin Schröter zudem (29.). So ging es torlos in die Pause, aus der der LSV dann jedoch stärker zurückkam.

Lüner Führung kommt erst kurz nach der Pause

Nach 50 Minuten war es soweit. Lünen ging in Führung. Mittlerweile verdient ob der vielen vergebenen Möglichkeiten. Ramsey setzte Hakan Uzun mit einem feinen Lupfer in Szene, der zunächst Schröter anschoss. Im Nachsetzen traf Acar schließlich per Kopf – die Erlösung für den 21-Jährigen.

Von nun an nahm Lünen das Heft in die Hand, ohne zu glänzen. Sehenswert war der Treffer zum 2:0-Endstand. LSV-Kapitän Matthias Drees setzte in einem Zweikampf entscheidend nach und spielte Uzun frei. Mit einem Heber überspielte er die Gästeabwehr und fand in Drees den Abnehmer. Der Kapitän traf zum 2:0.

„Im Endeffekt haben wir verdient verloren. Wir haben nach 20 Minuten den Spielfluss verloren und haben unsere Situationen nicht genutzt. Wir waren einfach zu passiv. Kleinigkeiten haben danach den Unterschied gemacht“, so Neheims Trainer Alexander Bruchhage.

Lüner SV: Fischer – Drees, Göke, Acar (75. Reis), Ramsey, Sekulic (40. Uzun), Ibeme, Denizci, Basic (65. Temur), Bozlar, Ersin Kusakci
SC Neheim: Schröter – Ekrem Yavuzaslan, Wulf, Meyer, Mahmut Yavuzaslan, Yavuz, Güvercin (38. J. Michler), Xhaka, Busch, Nettesheim, Yilmaz (69. M. Michler)
Tore: 1:0 Acar (50.), 2:0 Drees (73.)

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