Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Lüner SV steigert sich nach Stotterstart

Fußball: Westfalenliga

Schlecht gestartet, gut zurückgekämpft: Westfalenligist Lüner SV hat am Sonntag das erste Pflichtspiel des Jahres für sich entschieden. Mit 3:1 setzte sich der LSV gegen den TuS Sinsen durch, enttäuschte aber zunächst.

Lünen

, 18.02.2018
Lüner SV steigert sich nach Stotterstart

Lünens Yasin Acar (l.), hier im Duell mit Sinsens Emre Köksal, erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer. © Foto: Goldstein

Fußball, Westfalenliga
Lüner SV – TuS Sinsen 3:1 (2:1)

Mario Plechaty und Andreas Teichmann tobten in der Anfangsphase. Das Trainergespann des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV war mit den ersten 30 Minuten im Spiel gegen den TuS Sinsen am Sonntag überhaupt nicht einverstanden. Die Lüner taten sich mit der aggressiven und robusten Spielweise der Sinsener extrem schwer. Es war nicht verwunderlich, dass Sinsen in dieser Phase in Führung ging.

Das schlafmützige Abwehrverhalten von Jeffrey Malcherek, der Yannick Goecke hinwegeilen ließ, bestrafte der TuS-Angreifer prompt – 0:1 (10.). Die Lüner spielten in dieser Phase der Partie zu umständlich, warteten zu lange mit ihren Abspielen.

Plechaty und Teichmann mussten reagieren, um nicht mit einer Niederlage in die Rückserie zu starten. Das Trainergespann schraubte am System, stellte von 4-2-3-1 auf 4-4-2 um. Das fruchtete. „Wir haben danach mutiger gespielt und besser kombiniert. Nach der Vorbereitung weiß man nie genau, wo man steht“, so LSV-Trainer Mario Plechaty.

Nach 27 Minuten bejubelte der Gastgeber den Ausgleich. Nach einem feinen Zuspiel von Milan Sekulic auf Aboubakar Fofana legte der Stürmer für Yasin Acar auf, der Gästekeeper Sven Jürgens keine Chance ließ.

Nach dem Ausgleich übernahm der LSV das Zepter. Noch vor der Pause erzwangen die Lüner den Führungstreffer. Nach einer punktgenauen Flanke von Linksverteidiger Ali Bozlar nickte der überzeugende Milan Sekulic zum 2:1 ein. Mit diesem Spielstand ging es in die Umkleide. „Warum der Faden bei uns ab der 30. Minute gerissen ist, kann ich mir auch nicht richtig erklären. Wir waren eigentlich gut im Spiel“, so Sinsens Coach Sebastian Rasch.

Nach Wiederanpfiff ließ der Lüner SV nichts mehr anbrennen, verteidigte jetzt geschickt. Sinsen kam so zu keiner wirklich guten Möglichkeit mehr. Anders die Lüner, angetrieben von Spielmacher Milan Sekulic. Einmal durfte der LSV dabei auch noch jubeln. Nach einem starken Pass von Sekulic auf Adem Cabuk schloss der direkt ab. Jürgens bekam noch die Fingerspitzen an den Ball, den Nachschuss verwertete Aboubakar Fofana dann allerdings zum 3:1-Endstand.

Teams und Tore
LSV:
Fischer – Malcherek, Reis, Acar, Sekulic, Fofana (78. Sadin Basic), Ziegelmeir, Mikuljanac (46. Denizci), Cabuk, Bozlar, Kusakci (62. Elitok)
TuS: Jürgens – Koscholleck, Köksal, Sabellek (74. Sabellek), Goecke (46. Adamczok), Piechottka, Tekin, Kadrija, Mingo, Sdzuy, Yilmaz (65. Fenu)
Tore: 0:1 Goecke (10.), 1:1 Acar (27.), 2:1 Sekulic (38.), 3:1 Fofana (70.)
Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Sdzuy (83.) wegen Meckerns

Lesen Sie jetzt