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Malte Jakschik mit dem Deutschland-Achter nur auf Rang zwei

Ruder-WM

CASTROP-RAUXEL Ganze 65 Hunderstelsekunden machten bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Ruderer den Deutschland-Achter mit Malte Jakschik (vom RV Rauxel vom Titelfavoriten zum Silbermedaillen-Gewinner. Im WM-Finale in Racice (Tschechische Republik) musste sich das Boot des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) mit einer Zeit von 5:37,73 Minuten dem überraschend starken USA-Achter (5:37,08 Minuten) geschlagen geben.

von Von Carsten Loos

, 08.08.2010

Dabei war die DRV-Equipe nach dem Gold-Erfolg im Vorjahr (unter anderem mit dem RVR-Ruderer Julien Corzilius) und ihrem Vorlauf-Sieg bei der aktuellen WM als erster Anwärter auf den Sieg ins Finale gegangen. An der 500-m-Marke lagen Jakschik, Hannes Staffeldt (LRV Mecklenburg-Vorpommern), Henry Gieseler (RC Nürtingen), Rene Stueven (RV Emscher-Wanne), Clemens Barth (Offenbacher RG Udine), Maximilian Fay (RC am Wannsee), Finn Schroeder (Lübecker RK), Nils-Ole Bock (RC am Wannesee) und Steuermann Leopold Bertz (Ratzeburger RC) wie erwartet vorne. Dann aber schob sich das amerikanische Boot auf der Außenbahn vorbei. „Bis 1750 Meter konnte unser Boot darauf nicht reagieren“, berichtete der DRV. Er dann holten die Deutschen Schlag um Schlag auf - zu spät jedoch.

Unterdessen musste sich Jakschiks Vereinskamerad Michel Palisaar mit dem siebten Platz im Junioren-Vierer mit Steuermann zufrieden geben. Gemeinsam mit Jasper Peschel (RV Eutin), Markus Brich (Hanauer RG), Kevin Stach (LRV Mecklenburg-Vorpommern) und Steuermann Lucas Raatz (Berliner RC) gewann der Europastädter das B-Finale in 6:33,51 Minuten deutlich vor Serbien (6:35,05) und Kroation (6:36,04). Tags zuvor im Halbfinale hatte sich das deutsche Boot (4./6:29,46) jedoch der Ukraine (3.) um neun Hunderstelsekunden im Kampf um den letzten Startplatz im WM-Endlauf geschlagen geben müssen. 1500 Meter sei „alles nach Plan gelaufen“, hieß es von Seiten des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV). Der Palisaar-Vierer lag zeitweise über zwei Sekunden vor der Ukraine, konnte aber auf den letzten Metern den Endspurt der Osteuropäer nicht abwehren. „Schade, dass wir diese Leistung nicht im Halbfinale abrufen konnten“, meinte Michel Palisaar hernach. Im A-Finale hätte die Zeit der Deutschen aus dem B-Finale Platz vier bedeutet. Weltmeister wurde die Schweiz in 6:19,31 Minuten. 

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