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Manfredi und Saado verlassen SVH in Richtung Davensberg

Transfers

Den glorreichen Aufstieg in die Westfalenliga haben Fernando Manfredi und Jussef Saado unlängst noch im blau-gelben Trikot gefeiert. Doch beide verlassen nun den SV Herbern und wechseln in die Davert. Damit stehen neben Louis Fetsch gleich zwei weitere neue offensive Mittelfeldakteure fest.

HERBERN/DAVENSBERG

von Von Tina Nitsche und Dominik Gumprich

, 28.06.2012
Manfredi und Saado verlassen SVH in Richtung Davensberg

Fernando Manfredi wechselt vom SVH zum SV Davaria.

„Beide haben bei uns angefragt“, so Uwe Mörchen vom SV Davaria. Da sich hier bekanntlich nach dem Weggang von Trainer Ismail „Isi“ Atalan auch das Personalkarussell dreht, war die Freude über diese Anfrage logischerweise groß.  Langsam glätten sich die Wogen. Nachdem nun die Trainerposition mit Paul Lolay gut besetzt ist, werden aktiv Spielergespräche geführt. Der erste Neuzugang, der Anfang der Woche vermeldet wurde, ist Louis Fetsch. In der Davert kein Unbekannter, denn er kickte bereits unter Ueding in der SVD-Elf. Fetsch gilt als erfahrener Routinier.

„Eine Tatsache, die uns wohl zu Gute kommen wird“, so Mörchen. Mit Manfredi und Saado kommen zwei junge offensive Mittelfeldspieler, wobei Manfredi auch die Links-Außen Position bestens ausfüllt und Saado durchaus auch über Stürmerqualitäten verfügt.  Beim SVH geht man mit den beiden Wechseln kurz vor dem Ende der Transferperiode „gelassen“ um, wie Coach Christian Bentrup betont. Überraschend waren sie jedenfalls nicht. „Bei Jussef hat es sich schon vor einiger Zeit abgezeichnet, dass er uns verlassen will“, erzählt Bentrup. Unter anderem war Saado nach RN-Informationen auch beim Bezirksligisten Werner SC im Gespräch.

Anders war da die Situation bei Manfredi, der ebenfalls zuletzt kaum Einsatzzeiten bekam. Die Verantwortlichen hätten lange Gespräche mit ihm geführt. „Letztendlich musste er die Entscheidung treffen. Und er wollte es nun wo anders versuchen. Es ist schon Schade, dass uns die beiden verlassen“, so der Herberner Chefcoach.  Die beiden Abgänge bedeuten jetzt aber nicht, doch noch einmal eine hektische Suche nach Ersatz aufflammt. „Unsere Planungen sind abgeschlossen“, sagt Christian Bentrup.

 Beim Gemeindenachbarn herrscht derweilen noch emsige Betriebsamkeit. Mit Felix Windmeier und Sebastian „Seppl“ Kaiser präsentiert der SVD zwei weitere Neuzugänge. Stürmer Windmeier kommt vom TuS Ascheberg. Linksfuß Kaiser ist eigentlich kein echter Neuzugang, er kickte bis dato in der Davarenreserve und saß in den vergangenen Monaten auch schon mit auf der Bank der Atalan-Elf. Seine Stärke: Das defensive Mittelfeld, „mit einem starken linken Fuß“, wie Mörchen verrät.Auch über die Keeper-Position braucht sich in der Davert niemand mehr Sorgen zu machen, Phillip Sandhowe hat ebenfalls seine Zusage erteilt. „Ansonsten stehen momentan täglich Gespräche an“, sind Mörchen und der Davaren-Vorstand sehr optimistisch zum Saisonstart einen kompletten Kader präsentieren zu können.

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