Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Marius Speker: „Ich war geknickt“

Fußball

Sein Kaderdebüt verpasste der Fußballer Marius Speker am vergangenen Sonntag noch. Nun will der 18-jährige Stürmer beim Lüner SV aber angreifen.

Lünen

von Von Patrick Schröer

, 21.02.2018
Marius Speker: „Ich war geknickt“

Marius Speker (rechts im Bild) will sich in der ersten Mannschaft des Lüner SV festbeißen. In dieser Szene sieht man den Lüner Angreifer in einer Spielszene der A-Junioren gegen Beckum vom vergangenen Sonntag. © Foto: Goldstein

Marius Speker ist neu beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV. Im Winter wechselte der erst 18-jährige Angreifer von RW Ahlen zum Lüner SV. Sportredakteur Patrick Schröer hat mit dem Stürmer über Enttäuschungen, wichtige Tore und seine Stärken gesprochen.

Herr Speker, sind Sie eigentlich enttäuscht?

In welchem Zusammenhang?

Weil Sie am Sonntag nicht für das Spiel der ersten Mannschaft berücksichtigt worden sind...

Zuerst war ich geknickt, weil ich mir erhofft hatte, im Kader zu sein. Aber nach Gesprächen mit dem Trainerteam habe ich direkt zugestimmt, der A-Jugend in dem wichtigen Spiel zu helfen.

Das hat ja gut geklappt, oder? Sie haben immerhin ein Tor erzielt...

Ja. Meiner Meinung nach hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Mein Tor war wichtig für das Team zum zwischenzeitlichen 1:1, aber auch für mich persönlich.

Warum?

Ich hatte in den letzten Monaten wenig Spielpraxis, bevor die Winterpause begonnen hat. Deswegen bin ich umso glücklicher darüber, in der Vorbereitung viel für die erste Mannschaft gespielt und auch Tore erzielt zu haben. Das gibt einem Stürmer natürlich immer mehr Selbstvertrauen.

Sie sind mit der Vorbereitung also zufrieden?

Ja. Am Ende der Vorbereitung habe ich selber gemerkt, dass ich etwas kaputter war, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Zuletzt haben Sie häufig die Stationen gewechselt, haben für den VfL Bochum, für Eintracht Dortmund und RW Ahlen gekickt. Sind Sie beim LSV jetzt endlich angekommen?

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der ersten Mannschaft, was ja normal ist, wenn man als Jugendspieler mitspielt, finde ich schon, dass ich gut angekommen bin.

Welche Schwierigkeiten?

Man muss erst einmal in das Tempo reinkommen und generell schauen, wie es dort so abläuft.

Im Jugendbereich haben Sie auch Bundesliga gespielt. Wie groß ist der Unterschied zu den Senioren in der Westfalenliga?

Ich habe U17- und U19-Bundesliga gespielt, muss aber sagen, wenn man dort rauskommt, muss man sich erst einmal bei den Senioren beweisen. Der Unterschied ist aber nicht wirklich groß. Entscheidend ist sowieso nur die erste Mannschaft und wie man dort klarkommt. Was vorher war, ist nicht erwähnenswert. Man muss sich immer zeigen und beweisen.

Verraten Sie uns, warum Mario Plechaty am kommenden Sonntag gegen den SC Neheim dieses Mal nicht auf Sie verzichten kann?

Im Endeffekt entscheidet immer der Trainer, wen er aufstellt oder wer in den Kader kommt. Ich werde im Training einfach weiter Gas geben, um mich zu zeigen und um dem Trainer dann die Entscheidung leichter zu machen.

Mit welchen Ihrer Stärken wollen Sie ihn dann überzeugen?

Ich will auf dem Platz präsent sein, als Stürmer die Bälle halten und dann effektiv im Abschluss sein. Ich probiere, all das, was von mir erwartet wird, zu erfüllen.

Lesen Sie jetzt