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Matthias Drees will oben mitmischen

Fußball in Lünen

Als einziges Team der Westfalenliga-Staffel 2 hatte der Lüner SV am vergangenen Wochenende spielfrei. Am kommenden Sonntag startet der LSV endlich in die Meisterschaft. Der Lüner Kapitän freut sich schon.

Lünen

, 15.08.2018
Matthias Drees will oben mitmischen

Matthias Drees (am Ball), hier in einer Szene im Testspiel gegen Borussia Dortmund II, hält sein Team für stärker als im Vorjahr. © Foto: Günther Goldstein

Die Vorbereitung des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV lief gut. Die Mannschaft von Trainer Mario Plechaty blieb komplett ohne Niederlage, feierte sogar zwei Titel bei Vorbereitungsturnieren. Ist der LSV damit ein Titelaspirant in der Westfalenliga? Und welchen Anteil haben die Neuzugänge? Darüber haben wir mit LSV-Kapitän Matthias Drees (25) gesprochen.

Herr Drees, am Sonntag beginnt auch für den LSV die neue Spielzeit. Wie sehr schart die Mannschaft schon mit den Hufen?

Wir warten ja leider eine Woche länger als alle anderen Mannschaften. Jetzt geht es aber endlich los mit den Punktspielen. Wir können es kaum erwarten, da die Vorbereitung sehr lang und anstrengend war. Ich denke, wir sind sehr gut vorbereitet.

Die Vorbereitung lief nahezu perfekt. Kann man den LSV überhaupt schlagen?

Selbstvertrauen haben wir in den letzten Wochen auf jeden Fall getankt. Wir hatten aber nur Erfolg, weil wir in jedem Spiel Gas gegeben haben und als Mannschaft aufgetreten sind. Machen wir das nicht, dann verlieren wir auch mal ein Spiel.

Am Sonntag wartet gegen Marl-Hüls ein neuer Gegner in der Liga. Was erwarten Sie für eine Mannschaft?

Unser Coach hat sich die Mannschaft in ihrem ersten Spiel angeschaut. Er wird uns vor dem Spiel wie immer auf sie einstellen und das Training in dieser Woche wahrscheinlich auch ein wenig darauf abstimmen. Ich selbst kenne den Gegner noch gar nicht.

Auch die Mannschaft des Lüner SV hat sich verändert. Es gibt viele Neuzugänge. Ist der LSV besser als im Vorjahr?

Ja, wir haben uns gezielt verstärkt und eine wesentlich erfahrenere Truppe durch Spieler wie Marcel Ramsey, Mirza Basic und Sven Ricke, die auch schon höher gespielt haben. Aber auch junge Spieler wie Hakan Uzun haben zum Beispiel überzeugt, sodass die Konkurrenz größer ist und wir uns gegenseitig antreiben.

Es gibt Trainer, die den LSV zum Titelfavoriten ernannt haben. Ist das verfrüht?

Das sind ja alles nur Vermutungen. Möglich ist alles, das wird sich aber erst im Laufe der Saison zeigen. Unser Ziel ist es, so lange wie möglich oben mitzumischen und Spaß zu haben.

Sie selbst haben eine neue Rolle im Verein eingenommen, sind nach dem Abgang von Lukas Ziegelmeir alleiniger Kapitän. Wie gefällt Ihnen diese Rolle?

Großartig verändert hat sich für mich nichts. Es gibt mehrere Spieler, die genauso gut Kapitän sein könnten. Da fallen mir durch ihre Mentalität zum Beispiel Jeffrey Malcherek oder Florian Fischer ein. Ich versuche immer, alles zu geben, um auch – wenn es mal nicht klappt – mit Kampf zu überzeugen und für junge Spieler ein Vorbild zu sein.

Sie gehören dem Verein seit vielen Jahren an, sind so etwas wie das Gesicht des Lüner SV. Können Sie sich vorstellen, noch einmal woanders zu spielen?

Im Moment kann ich mir das nicht vorstellen. Aber wenn Borussia Dortmund endlich mal anklopft, dann weiß ich nicht, ob ich widerstehen kann (lacht).

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