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Mit Schwarze brachte Beleijew das Team auf Kurs

VfB Habinghorst

Der einzige Castrop-Rauxeler Landesliga-Vertreter VfB Habinghorst hat die erste Feuertaufe der Spielzeit im strömenden Regen bei Teutonia/SuS Waltrop mit einem 0:0 bestanden. Die in der Vorbereitung arg kritisierten Akteure von VfB-Trainer Dieter Beleijew spielten, als hätten sie nur auf diesen Tag gewartet.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 16.08.2010
Mit Schwarze brachte Beleijew das Team auf Kurs

Offensivspieler Patrick Podwysocki (rechts) überraschte mit dem VfB Habinghorst bei Teutonia/SuS Waltrop durch ein erkämpftes 0:0 am ersten Landesliga-Spieltag.

Trainer Beleijew zog nach dem schwachen Pokalspiel gegen Victoria Habinghorst rechtzeitig die Reißleine. Beleijew reaktivierte zur Überraschung aller seinen Ex-Kapitän Gordon Schwarze. Der wollte zwar zum letzten Saisonschluss aufhören, hatte aber seinem langjährigen Weggefährten an der Linie signalisiert: „Dieter, wenn du mich brauchst, bin ich da.“ Schwarze wurde gebraucht. Das war im Waltroper Sportzentrum Nord nicht zu übersehen. Gleich von der ersten Minute an war er im Spiel, obwohl er die Vorbereitung mit den vielen Neuzugängen nicht mit gemacht hatte. Eine Signalwirkung. Selbst die jungen Burschen zeigten sich an der Seite des Routiniers von der ersten Minute an „bärenstark“.

Das war nötig, weil die aus der Westfalenliga abgestiegene Teutonia ein Höllentempo vorlegte. Doch die Habinghorster Abwehr blockierte immer wieder jeden nur annähernd gefährlich werdenden Schuss der immer nervöseren Gastgeber.  Erstaunlich auch die Arbeitsmoral der offensiven Kräfte. Die demonstrierte Dominik Schenkel, der bis kurz vor Schluss durchhielt, obwohl ihm schon in der ersten Halbzeit ein Stollen seines Gegners ein Loch im Fuß perforiert hatte, nachdrücklich. Alle zusammen tanzten nach dem Schlusspfiff im Kreis und konnten sich ein Sonderlob ihres Trainers gewiss sein. Aber wer lobt den Coach? Denn der hatte mit der Hereinnahme von Schwarze, das gewisse Signal gesetzt.

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