Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Montagsgespräch: Vielseitigkeit ist Trumpf

SELM Im Steversportpark befinden sich ein Kunstrasen- und ein Aschenplatz. Auch die Sporthalle ist nur wenige Schritte entfernt. Dies brachte den SuS Olfen auf eine besondere Idee. Eine Woche vor der Saisonfortsetzung im März wird es am 24. Februar ein Fußballturnier der etwas anderen Art geben.

von Von Kevin Kohues, Theo Wolters und Heinz Krampe

, 10.12.2007

Denn die Kicker müssen verschiedenes Schuhwerk einpacken, werden sie doch auf Hallenboden, Kunstrasen und Asche spielen. Acht Teams, gemeldet haben sich bereits unter anderem der FC Nordkirchen, Union Lüdinghausen, PSV Bork, Westfalia Vinnum und der TuS Haltern, werden in zwei Vierergruppen die Finalteilnehmer ermitteln. Und jede Mannschaft wird einmal auf einem der drei Beläge spielen. Nach der Vorrunde werden alle Plätze ausgespielt. So bestreitet jedes Team vier Begegnungen.

Wolfgang Rödiger erkrankter Coach des SuS Olfen, möchte zum Rückrundenstart wieder an der Linie stehen. Am Sonntag schaute er sich das Spiel seiner Mannschaft beim PSV Bork an und freute sich natürlich auch über den 4:2-Erfolg. "Es macht sich jetzt wohl bezahlt, dass wir mehrere Spiele in Folge mit der selben Aufstellung spielen können", so Wolfgang Rödiger.

Die Mannschaft von Westfalia Vinnum nutzte den spielfreien Sonntag zu einem kleinen Ausflug über die Sportplätze in der Nachbarschaft. Zunächst beobachteten einige Spieler des B-Ligisten eine Halbzeit lang die Konkurrenz aus Bork und Ottmarsbocholt (1:0), dann folgte der "Aufstieg" in die Kreisliga A nach Selm, wo Tabellenführer Fortuna Seppenrade drei Punkte von Grün-Weiß entführte. In der A-Liga wollen die Vinnumer in der nächsten Saison selbst wieder spielen, und sie befinden sich auf dem besten Weg dorthin.

Die Jungs von Trainer Günter Völkel siegten bereits am Samstag mit 2:1 in Stockum und eroberten damit die Tabellenspitze in der Kreisliga B zurück. Mit Ruhm bekleckerte sich die Westfalia dabei allerdings nicht. "Es war ein echter Dusel-Sieg", schmunzelte Michael Asemann am Rande des Spiels in Selm.

Die meisten Zuschauer staunten nicht schlecht, als FC Nordkirchens Jens Mitschke in der Partie bei Westfalia Wethmar (3:1) bereits nach einer halben Stunde das Feld verließ. Denn eine Verletzung war nicht zu erkennen. Die offizielle Version von Trainer Ralf Bülskämper: "Jens war angeschlagen." Inoffiziell wurde indes gemunkelt, dass auch der vorausgegangene Abend eine Rolle gespielt haben könnte.

Gut möglich, dass Tobias Bobrow und Pepe Klinger es bedauern, dass jetzt Winterpause ist. Denn das Stürmerduo des SuS Olfen befindet sich zurzeit in bestechender Form. Nach ihren insgesamt sieben Treffern gegen Capelle legten die jungen Angreifer beim 4:2 in Bork nochmal jeweils zwei "Buden" nach. Dadurch ist weiterhin völlig offen, wer die Torwette der beiden Olfener gewinnt. Denn Bobrow und Klinger liegen mit jetzt je 13 Treffern weiter gleichauf.

Andreas Koletzki, Spielertrainer des A-Ligisten SC Capelle, ist vorläufig zum Zuschauen verurteilt. In der vorigen Woche wurde er aus der Sportheilstätte Hellersen entlassen. Dort wurde ein Riss der Achillessehne am rechten Fuss operativ behandelt. Diesen hatte er sich im Spiel gegen SV Stockum zugezogen.

Eine Woche noch an Krücken, dann mit Spezialschuh hofft der Capeller bald wieder etwas beweglich zu sein. Ob er wieder einsatzfähig ist, wenn die Rückrunde Anfang März fortgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Koletzki ist freilich längst nicht der einzige Verletzte an der Gorfeldstaße. Auch Bastian Ringelkamp, Marcel Dülfer, David und Hendrik Mertens fallen aus, deshalb musste Lothar Steinhoff gegen den VfL Werne erneut aushelfen.

  

Lesen Sie jetzt