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Neuformierte Frauenmannschaft des SuS besteht Feuerprobe

Volleyball

OBERADEN Sie wurden ins kalte Wasser geschmissen, mussten nachrücken und übertrafen am Ende der Saison die Erwartungen jedes Einzelnen: Die Volleyball-Frauen des SuS Oberaden. Eine Bilanz und ein Ausblick auf die neue Saison.

von Von Michael Gössing

, 03.08.2010
Neuformierte Frauenmannschaft des SuS besteht Feuerprobe

Anja Giering und der SuS Oberaden spielten eine starke Saison in der Volleyball-Landesliga.

Ein Großteil der Spielerinnen gehörte vor der Saison zum Stamm der zweiten Mannschaft des SuS, schlug lediglich in der Bezirksliga auf. Doch als bei der ersten Garde zum großen Umbruch kam und der Verein Nachschub brauchte, waren sie zur Stelle und vertraten die Vereinsfarben mehr als würdig.

Das zu Beginn ausgegebene Saisonziel Klassenerhalt, wurde schnell zu den Akten gelegt. Stattdessen spielten die Frauen oben mit, wollten den Aufstieg in die Verbandsliga.Chance zum Aufstieg gegen Datteln verspielt

"Dass wir saustark sind, wusste ich", erklärt die erfahrene Anja Giering. Und zunächst sah es auch so aus als wenn die Frauen stärker als jede andere Mannschaft in der Liga wären. Doch dann machte sich plötzlich das große Nervenflattern breit.

Zu selbstsicher, fast schon arrogant, verspielten sie bei der Niederlage gegen Datteln, ihre Chance zum Aufstieg. "Das hat man schon beim Aufwärmen gemerkt. Wir waren zu lässig", erklärt Giering die Niederlage und den Nicht-Aufstieg.

Vielleicht sollte es aber auch nicht sein. Giering schätzt die jetzige Mannschaft noch als etwas zu unerfahren sowie in der Breite nicht gut genug besetzt ein und sagt deshalb: "Wir spielen lieber erfolgreich und eine Klasse tiefer, anstatt in der Verbandsliga nur auf den Sack zu bekommen." In der neuen Saison wieder angreifen

Dennoch will das Team in der neuen Saison wieder angreifen. Dafür wurden bereits Mareike Kläter und Mario Marcol reaktiviert. Dazu kommen die jungen Spielerinnen, die nun aus den Erfahrungen der letzten Saison schöpfen können und aus ihren Fehlern gelernt haben.

Einige von ihnen haben laut Giering sogar das Zeug zur Führungsspielerin: "Linda Falkenheim hat sich als Stellerin wirklich gemacht." Falkenheim musste schon früh in der Saison als Ersatz für die langzeitverletzte Svenja Enkelmann einspringen, meisterte ihre Feuertaufe aber mehr als gelungen.

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