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Nordkirchen wehrt sich gegen Lorenz-Sperre

Trainer Wongrowitz sauer

Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen geht juristisch gegen die Rote Karte gegen Raphael Lorenz vor. Nach Auskunft von Trainer Peter Wongrowitz habe Dirk Jacobs, Vorsitzender des FCN, Einspruch nach dem verlorenen Spiel gegen den TSC Eintracht Dortmund (1:4) eingelegt. Der Trainer selbst zeigt sich im Video erbost über die Leistung des Unparteiischen.

NORDKIRCHEN

, 10.10.2016
Nordkirchen wehrt sich gegen Lorenz-Sperre

Co-Trainer Issam Jaber (l.) und Peter Wongrowitz (M.) verstehen die Welt nicht mehr. Schiedsrichter Rolf Rötzheim aus Raesfeld stellte Raphael Lorenz vom Platz. Er soll Nordkirchen noch weitere Male benachteiligt haben.

Lorenz hatte nach 13 Minuten die Rote Karte gesehen, nachdem er Thomas Dücker getreten haben soll. Die Chancen, der Strafe zu entgehen oder sie zumindest abzumildern, soll eine Videoaufnahme der Szene erhöhen. Wongrowitz hatte das Spiel zwecks Analyse aufgezeichnet. "Es war kein absichtliches Foul oder eine Tätlichkeit", sagte Wongrowitz, nachdem er die Bänder gesichtet hat. "Der Spieler kreuzt nur Raphaels Weg. Wenn es zum Kontakt kommt, ist das die Schuld des Gegenspielers."

Dortmunds Abwehrspieler Thomas Dücker sprach dagegen am Montag nach dem Spiel von einer "klaren Roten Karte", nachdem Schiedsrichter Rolf Rötzheim schon kurz nach dem Spiel auf Nachfrage gesagt hatte, dass er die Szene selbst gesehen hatte.

Die Szene hatte außerdem eine Vorgeschichte, die keine Minute zurückreichte. Nach einem Foul von Lorenz an Dücker beschwerte sich der Nordkirchener Torjäger lautstark. Es folgte ein Freistoß, den Nordkirchen abwehrte. "Es sollte dann ein langer Ball gespielt werden. Ich habe dann einen Tritt ins Bein bekommen", beschrieb der 26-jährige TSC-Verteidiger die Szene, "es war eine Rote Karte, aber nichts Bösartiges. Das habe ich dem Schiedsrichter auch nach dem Spiel gesagt." Lorenz selbst war am Tag nach der Partie nicht erreichbar.

Sperre derzeit noch offen
Wie lange Lorenz zunächst gesperrt wird, ist noch nicht klar. Möglicherweise landet der Fall jetzt vor der Spruchkammer. Staffelleiter Lothar König war zunächst nicht erreichbar.

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