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Fußball-Bezirksliga 14

Nur ein Punkt für die Schwerter Teams

SCHWERTE Ernüchterung für die heimischen Teams am 20. Spieltag: ETuS/DJK Schwerte und der VfB Westhofen verlieren, der Geisecker SV spielt Remis. Die Partien im Überblick.

Nur ein Punkt für die Schwerter Teams

 

Die Serie hat weiter Bestand, doch gegen den Tabellenletzten TuS Esborn reichte es für die "Kleeblätter" nur zum 1:1-Remis. Trainer Gregor Podeschwa musste kurzfristig passen, da seine Tochter erkrankt war, so dass Co-Trainer Hanno Leuer die Mannschaft coachte.  Zwar hatten die Geisecker nach etwa einer halben Stunde durch Tillmann die beste Chance auf den Führungstreffer, doch mit der ersten echten Chance der Gäste fiel der überraschende Führungstreffer der Gäste: Fabian Fröhling konnte das Leder nach einer Einzelaktion in der langen Ecke unterbringen (37.). In den Minuten vor und kurz nach der Pause verdienten sich die Gäste den Führungstreffer, Geisecke spielte zu plan- und ideenlos.

 Nach dem Seitenwechsel hätten sich die "Kleeblätter" nicht über den zweiten Treffer des Schlusslichts beschweren dürfen. Im Nachschuss kam Sallami aus fünf Metern vollkommen freistehend zum Abschluss und jagte die Kugel über den Kasten.  Erst nach einer guten Stunde konnten sich die Geisecker befreien und drängten fortan auf den Ausgleichstreffer. Die Gäste waren mit den Kräften am Ende und Geisecke kam innerhalb von Minuten zu einigen Großchancen. Doch das Tor blieb weiter wie vernagelt: Schröder (57.), Tillmann (60.), Kramer (61.) und Kavraz (63.) vergaben die besten Chancen. Danach passierte lange nichts mehr und erst in der Schlussphase schaltete Geisecke noch einmal einen Gang höher. Nach einer Cavraz-Ecke konnte Schröder vollkommen unbedrängt per Kopf zum 1:1 einköpfen (77.). Danach hatten beide Teams noch Chancen, doch es blieb beim verdienten 1:1-Remis. 

Tobias Meinks, Martin Baumdick, Tobias Thiele, Marc Tschersich, Thorsten Kramer Fabian Raulf (75. Mathis Leuer), Caner Kavraz (85. Matthias Knufmann), Jonas Schröder, Rico Zimek, Maximilian Tillmann (63. Patrick Filla), Jonas Hudek.

0:1 (37.), 1:1 Schröder (77.).

Es wird immer enger im Abstiegskampf: Auch im Heimspiel gegen Gevelsberg blieb die Wende zu Gunsten des VfB Westhofen aus. Der VfB unterlag mit 0:3. Das Resultat entsprach den Kräfteverhältnissen, denn mit Ausnahme einer rund zehnminütigen Drangphase der Platzherren Mitte der zweiten Halbzeit waren die Gevelsberger die deutlich bessere Mannschaft.Schon nach vier Minuten hätten die Gäste in Führung gehen können, doch Kukereit schob den umstrittenen Elfmeter – Augustin soll gefoult haben – betont lässig neben das Tor. Danach passierte zunächst vor beiden Toren nicht allzu viel, ehe Gevelsberg sich ein deutliches Übergewicht verschaffte. Zweimal hatte die VfB-Abwehr, in der mit Dawid Sappich und Daniel Hueck zwei Aushilfskräfte standen, noch Glück, als Feldmann in aussichtsreicher Position verzog (24.) und Bartu freistehend bewies, dass er kein Kopfball-Spezialist ist (30.).

 Das erste Gegentor kassierte Westhofen nach einem Standard: Der lange Buchholz köpfte einen Eckball unhaltbar ein. Mit der letzten Aktion der ersten Hälfte hätten die Gäste beinahe auf 2:0 erhöht, doch zum Abschluss eines mustergültigen Konters schoss der starke Wanderer knapp vorbei. Westhofener Torchancen suchte man im ersten Spielabschnitt dagegen vergebens.  Klassisch ausgekontert wurde der VfB auch in der 64. Minute. Diesmal aber gelang Bartu ein erfolgreicher Abschluss – 0:2, als VfB-Anhänger musste man Böses befürchten. Doch im Gegensatz zur Vorwoche ließen sich die Westhofener nicht hängen. Nach schönem Solo des zur Halbzeit gekommenen Arslan hätte der ebenfalls eingewechselte Christoph Ferenc beinahe mit seiner ersten Ballberührung das Anschlusstor erzielt, scheiterte aber an Torwart Krause. Nur eine Minute später spritzte Ferenc in eine Wieczorek-Hereingabe – knapp vorbei. Plötzlich hatte der VfB also Chancen. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn in dieser Phase das Anschlusstor gefallen wäre... Aber es blieb beim Konjunktiv. Die Realität dagegen brachte das dritte Gegentor – wieder über die linke Abwehrseite, die nach einem simplen Einwurf nicht auf der Höhe war (84.). 

Yahor Lushchylin, Tobias Meyer, Dawid Sappich (81. Sascha Naumann), Dennis Augustin, Daniel Hueck, Jonas Nebelsiek (69. Christoph Ferenc), Ergin Cenaj, Lukas Wieczorek, Lucas Tielemann, Dennis Klejnot

0:1 (36.), 0:2 (64.), 0:3 (84.).

Wer drei Tore schießt und am Ende trotzdem als Verlierer den Platz verlässt, spricht meist von einer bitteren Niederlage. Die 3:6-Auswärtspleite des ETuS/DJK war dagegen alles andere als bitter. Sie war hochverdient. Dabei hatte aus Schwerter Sicht doch alles so gut begonnen. Benny Schöps fand nach zehn Minuten Torjäger Dennis Frohn, der den Ball im Tor unterbrachte. Und nur fünf Minuten später nutzte wieder Schöps den verunglückten Abschlag von Schwelms Torhüter Gerlach und bediente Ergün Yildirim, der im Fallen zum 2:0 vollendete.  Nur zwei Minuten später wurde es wieder eng: Olimski lief in die Schnittstelle zwischen Oliver Rost und Philipp Schmidt und ließ auch Keeper André Haberschuss keine Chance. Dem Anschlusstreffer wäre fast der Ausgleich gefolgt: Fabian Kampmann legte auf dem nassen Rasen unfreiwillig für Felgner vor und hatte Glück, dass dieser es zu schön machen wollte.

 Kadir Cicek stellte danach den alten Abstand wieder her. Schöps leitete den dritten ETuS/DJK-Treffer ein und steckte durch zu Frohn, der auf Kadir Cicek querlegte. Der VfB Schwelm kam aber noch vor der Pause wieder ran. Olimski gewann das Kopfballduell gegen Schöps nach einem Freistoß, den Robin Vosbeck durch ein völlig unnötiges Handspiel verursacht hatte. Ohne den gelb-rot gefährdeten Yildirim lief beim ETuS/DJK nach der Pause plötzlich nichts mehr zusammen. 60 Sekunden nach dem Wiederanpfiff befand sich die Mannschaft gedanklich wohl noch in der Pause und Haberschuss kassierte obendrein einen Beinschuss – der Ausgleich. Zehn Minuten später rettete die ETuS/DJK-Abwehr noch der Pfosten, bis Sercan Er nach einer Hereingabe im zweiten Versuch zur ersten Schwelmer Führung in diesem Spiel traf.  Der ETuS/DJK war jetzt völlig konzeptlos. Wieder fünf Minuten später stand Vosbeck weit von seinem Gegenspieler weg, der unbedrängt einschob. Das Aufbäumen des insgesamt enttäuschenden ETuS/DJK blieb danach aus und Felgner machte auch die letzten Hoffnungen zunichte.  

André Haberschuss, Philipp Schmidt, Oliver Rost (69. Moritz Jürgensen), Robin Vosbeck, Fabian Kampmann, Guy N’Zinga (56. Musa Yildiz), Ergün Yildirim (46. Tim Minuth), Izzet Ceylan, Kadir Cicek, Benny Schöps, Dennis Frohn.

0:1 Frohn (9.), 0:2 Yildirim (14.), 1:2 (16.), 1:3 Cicek (26.), 2:3 (24.), 3:3 (46.), 4:3 (55.), 5:3 (59.), 6:3 (87.). 

 

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