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Oberaden verliert die Tabellenführung - alle Ergebnisse

Handball

Drei Tage lang durften die Handballer des SuS Oberaden die Verbandsliga als Spitzenreiter anführen. Diese schöne Momentaufnahme ist aber wieder Geschichte. Aufgrund der 25:27-Niederlage beim SV Westerholt muss der SuS die Tabellenführung wieder an den OSC Dortmund abgeben. Alle Spiele: hier in der Übersicht.

LÜNEN

, 16.11.2014
Oberaden verliert die Tabellenführung - alle Ergebnisse

Sebastian Pohl (3.v.r.) erzielte acht Tore für den SuS Oberaden. Dennoch verlor der Handball-Verbandsligist.

Gegen Roxel fand Brambauer nach einigen Minuten gut ins Spiel, führte 14:9, ließ dann aber nach der Verletzung von Torfrau Lena Piepenkötter die Zügel schleifen. Piepenkötter, die bis dato gut parierte, bekam einen Ball gegen die Brust, bekam dadurch kaum Luft und musste ausgewechselt werden. So musste Swantje Wulf ins Tor, die ihre Sache ebenfalls gut machte. Dennoch kam der Gastgeber zur Pause auf 11:14 heran. Im zweiten Durchgang fand der VfL wieder zu seinem Spiel, baute seinen Vorsprung auf 21:15 aus. Doch anstatt den Sack zu zumachen, agierte das Team von Coach Uli Richter auf einmal zu nervös. „Wir standen unsicher in der Deckung, ließen zudem einige Chancen zu. So kam Roxel wieder auf 20:21 heran“, erklärte Richter. Doch dank starker Paraden von Wulf zog der VfL wieder davon und kam zum verdienten Sieg. „Swantje hat in der entscheidenden Phase stark gehalten. Aber auch Lena war zwischen den Pfosten gut“, freute sich Richter.

Piepenkötter/Wulf - N. Karau 2, L. Karau 4/1, Neumann 2, Pötter, Plotek 9/1, Sahage 2, Akyildiz, Leismann 1, Rykowski

„Dass es irgendwann passieren musste, war uns klar. Wir können ja nicht jedes Spiel mit einem Tor Unterschied gewinnen“, sagte der verletzte Mats-Yannick Roth. Der SuS Oberaden gestaltete das Spiel in der ersten Halbzeit beim SV Westerholt und noch lange Zeit nach der Pause ausgeglichen. Immer wieder waren es Sebastian Pohl und Bastian Stennei, die die Lücken in Westerholts Defensive erkannten und sich durchtankten. Doch der Gastgeber stellte sich nach dem Seitewechsel darauf besser ein, ließ den beiden SuS-Akteuren kaum noch Platz. Oberaden nahm sich vor, über den Kreis und über die Außen das Spiel zu machen. Doch dies funktionierte kaum. Westerholt zieht davon. Immer wieder nutzte Westerholt noch so kleine Fehler zu Tempo-Gegenstößen aus. So verloren die Cobras ihre Führung. Der SVW drehte das Spiel von 18:19 auf 22:20 und zog sogar auf 25:22 davon. Immer wieder waren es die oberligaerfahrenen Rückraum-Akteure wie Thomas Kersebaum und Yannick Brockhaus, die die SuS-Deckung überlisten konnten. Ärgerlich für Oberaden war auch, dass das Team seine Überzahl-Situationen nicht für sich entscheiden konnte, diese sogar verlor. Bitter waren auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Bastian Stennei (Kopf) und Pascal Wix (Knie). Beide konnten nach der Pause nicht mehr weiterspielen.

Vogel/Menge - B. Stennei 6, Schichler 2, Pohl 8, Herold 2/1, Fehring 3, Schumacher 2, Wix 1, P. Stennei 1, Köher, Notthof (n. e.), Stratmann (n. e.), Neese, Neureiter  

„Ich weiß nicht mehr, was ich da noch zu sagen soll“, verstand Trainer Marcel Mai nach Abpfiff die Welt nicht mehr. Seine Spielerinnen kassierten permanent Zwei-Minuten-Zeitstrafen. „Das war eine Frechheit. Wir haben gefühlte 25 von 30 Minuten in Unterzahl gespielt, sind für jede Kleinigkeit vom Platz geflogen“, so Mai weiter. Seine Spielerinnen waren selbst schon nahe an der Verzweiflung, wussten nicht, weshalb sie bestraft wurden. „Wir haben das gesamte Spiel über den Gegner im Griff, verlieren am Ende, weil wir nicht mit sechs Feldspielerinnen auf dem Feld stehen. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Sie hat eine starke Partie gemacht“, lobte Mai. Nach dem verschlafenen Start lag der LSV 1:5 hinten, glich zum 9:9 wieder aus und zog sogar auf 14:9 davon. Durch einige Fehler kamen die Gäste auf 14:15 zur Pause heran. Im zweiten Spielabschnitt schaffte es Lünen, seine Führung auf 19:16 auszubauen. Doch Hamm II profitierte von seiner Überzahl-Situation und blieb dran. Am Ende gewannen die Gäste sogar. „Das war sehr ärgerlich. Wir brauchen unbedingt die Punkte“, macht sich Mai nichts vor.

Suchowski - Schröder 5, A. Schmidt 2, C. Schmidt 4, Hülsewede 4, J. Krause 4, Blümel 1, Püschel 1, Lieneke 1, Holz, L. Krause, Mai, Beinlich, Siebert, Seidel  

Vor dem Spiel fiel Björn Benden (Hexenschuss) im Mittelblock aus. Brambauer stellte in der Abwehr um, agierte auch ohne den etatmäßigen zentralen Abwehrmann stark. Brambauer haderte Mitte der ersten Hälfte mit dem Schiedsrichter, der Niklas Sporbeck nach drei Zeitstrafen früh aus dem Spiel nahm. Über 13:10 setzte sich Hamm auf 20:13 ab. Brambauer gab nicht auf, kam nach der Pause auf. Beim 28:28 glich der VfL aus und traf auch zur Führung. Nach drei Pfostentreffern und schnellen Gegenzügen war Hamm aber enteilt. „Hamm“, bilanzierte VfL-Trainer Ingo Nagel.

Welski/Karanski - Ruch 5, Sporbeck 1, L. Langmann 1, Bangemann 3, Wolke 3, Eder 10/4, Stroscher 4/2, Pape 4, Abels, P. Langmann, Nowak

Stark ersatzgeschwächt und ohne gelernten zentralen Abwehrmann, gab es ein Torfestival mit gutem Ende für die Gastgeber. Der gute Angriff riss die Kohlen aus dem Feuer. In Halbzeit eins, die wegen einer Fingerverletzung von Kai Maurer unterbrochen wurde, erspielte sich der LSV eine knappe Führung. Nach dem Wechsel führte das Team von Jürgen Weber ständig mit vier Toren und baute den Vorsprung zwischenzeitlich noch weiter aus. Aus einem geschlossenem Team ragten Falk Seeger und Dennis Kirchner heraus. „Wir freuen uns, dass die Serie hält und eine Woche Pause ist. Die nutzen wir und feilen an der Abwehrarbeit“, will LSV-Coach Jürgen Weber nicht nochmal so viele Gegentreffer kassieren. 

Bülhoff/Hangebrock - Hadac 5, Lammek 4, Lühring 7, Seeger 11, Schünemann 1, Kirchner 12, K. Maurer, P. Maurer 7

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