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Olaf Krügers Hawaii-Teilnahme endet mit Bestzeit

Triathlon

Der Ironman auf Hawaii – das war in diesem Jahr aus deutscher Sicht eine einzige Erfolgsgeschichte. Doch nicht nur Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Patrick Lange, die für einen deutschen Dreifach-Triumph sorgten, waren mit ihrem Abschneiden beim renommiertesten Triathlon der Welt mehr als zufrieden. Auch Olaf Krüger, Triathlet der Tripple Hippos der SG Eintracht Ergste, blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme zurück.

SCHWERTE

15.10.2016
Olaf Krügers Hawaii-Teilnahme endet mit Bestzeit

Impressionen vom anderen Ende der Welt: Olaf Krüger beim Hawaii-Marathon auf der Radstrecke. Nach 10:21 Stunden war der Ergster im Ziel.

Nachdem sich der 47-Jährige von den Strapazen des Wettkampfes einigermaßen erholt hat, fand er Zeit für einen Wettkampfbericht, den er dieser Redaktion geschrieben hat. Für Krüger war es das dritte Mal, dass er am Hawaii-Triathlon teilgenommen hat.

Seine Eindrücke:

„Hitze und Wind dominieren den Ironman auf Hawaii. Ich ging zum dritten Mal bei den Weltmeisterschaften auf der anderen Seite der Erde an den Start. Das Feeling auf Big Island zu genießen und dabei zu sein sowie Spaß zu haben, standen für mich im Vordergrund. Und letztlich kam mit 10 Stunden und 21 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit dabei heraus.

Nach Frankfurt und Zürich war der Ironman auf Hawaii bereits der dritte in diesem Jahr. Der Massenstart beim Schwimmen war – wie so oft – das aufregendste Erlebnis. In den ersten Minuten geht es immer nur darum, sich im Feld zu behaupten. Dies gelang mir. Im Gerangel bekam ich er zwar den einen oder anderen Tritt bzw. Schlag ab und auch die Brille verrutschte kurz, aber nach 1:07 Stunden kam ich nach 3,8 Kilometern aus dem Pazifik in die erste Wechselzone.

Nun hieß es, mit dem Rad 90 Kilometer nach Hawi und wieder zurück zu fahren. Der Wind blies in diesem Jahr wieder recht stark und so stand am Wendepunkt nur ein mäßiger Schnitt auf dem Tacho. Auf dem Rückweg kam die Hitze zum Wind dazu. Aber ich habe mich konsequent an meine Wattwerte gehalten und habe nach 5:22 Stunden leicht ermüdet die Wechselzone erreicht.

Durch Lavafelder

Nun ging es auf die 42 Kilometer lange Laufstrecke. Zuerst über den Ali Drive entlang an der Küste und anschließend durch die Lavafelder zum Energy Lab und wieder zurück über die Palani Road zum Ziel. Der Schmerz ging nicht nur für mich los, aber er ließ sich bis zum ziel aushalten. Relativ gleichmäßig bin ich einen Schnitt von 4:50 Minuten pro Kilometer gelaufen. Und jeweils gehend passierte ich die Verpflegungsstationen, die es nach jeder Meile gab, um sich mit Getränken zu versorgen und sich etwas abzukühlen.

So war ich nach einer Laufzeit von 3:42 Stunden überglücklich das Ziel und hörte – wie auch alle anderen Finisher – das erhoffte „You are an Ironman“. Insgesamt belegte ich den 685. Platz von über 2300 Startern. In der Altersklasse 45 war es der 82. Platz von über 280 ins Ziel gekommenen Athleten. So – und jetzt heißt es noch: Beine hochlegen und den Urlaub genießen!“

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