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Olfener wollen das Pokalderby gegen Ahlen

Fußball-Verbandspokal

OLFEN. "Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen": SuS-Trainer Wolfgang Rödiger sieht sein Team in der ersten Westfalenpokalpartie der Vereinsgeschichte in der klaren Außenseiterrolle. Mit Borussia Emsdetten kommt immerhin ein Gegner in den Steversportpark, der im letzten Jahr noch in der Westfalenliga kickte.

von Von Malte Woesmann

, 06.08.2010
Olfener wollen das Pokalderby gegen Ahlen

Tobias Bobrow (l.) gelang im Kreispokalfinale der Siegtreffer. Gegen Emsdetten darf er das wiederholen.

Fußball Verbandspokal, 1. Runde SuS Olfen - Borussia Emsdetten So 15 Uhr Nun bauen die Borussen in der Landesliga mit neuem Trainer ein neues Team auf. "Vielleicht liegt darin ja auch unsere Chance", hofft Rödiger, dass Emsdetten noch nicht so eingespielt ist.

Ein zusätzlicher Anreiz, Emsdetten ein Bein zu stellen, ist zudem der mögliche Gegner in der zweiten Runde des Westfalenpokals. Mit RW Ahlen würde das eventuell ein letztjähriger Zweitligist sein. "Meine Mannschaft ist schon ganz heiß", sagt Rödiger, dass das Ziel Ahlen noch einmal zusätzliche Motivation frei machen könnte.

Doch zunächst gilt es, die hohe Hürde Emsdetten zu nehmen. Der Olfener Trainer setzt hierbei auf die Tugenden aus dem erfolgreichen Kreispokalendspiel. "Wir wollen so stehen wie gegen Herbern, die Außen dicht machen und schnell nach vorne spielen", gibt er seine Taktik preis. Der SV Herbern hatte sich hier vor ein paar Wochen die Zähne ausgebissen, genauso soll es auch Emsdetten ergehen. Mit Tobias Bobrow steht auch wieder der Siegtorschütze des Endspiels bereit. "Bobbi" ist nach seiner Verletzung seit dieser Woche im Training und laut Rödiger auch für einen Einsatz über 20 Minuten gut. Länger brauchte er ja auch nicht gegen Herbern.

Ausfallen werden dagegen Danny Achtenberg, Jonas Michel und Christian Koslowski, die alle drei im Urlaub sind. Gerade der Ausfall von Jonas Michel schmerzt Rödiger. Das Eigengewächs war in der Vorbereitung gut drauf und traf erst in dieser Woche im Test gegen Erkenschwick doppelt.

Nun müssen es aber andere richten. Hoffnung hat Wolfgang Rödiger auch, dass Emsdetten den SuS möglicherweise unterschätzt. "Als Dritter der Kreisliga A gelten wir ja bestimmt nicht als Schwergewicht", sagt er.

Auch auf die Unterstützung der Fans setzt der Trainer. Die war schon im Spiel gegen Herbern fantastisch, gegen Emsdetten erhofft sich Rödiger eine ähnliche Atmosphäre. "Wir schauen einfach mal, was geht", so der Trainer. Und vielleicht wird dann ja wirklich aus keiner Chance eine große.

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