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Olfens Damen sind nach 3:1-Sieg Spitzenreiter

Volleyball: Bezirksliga

Bei Linda Schölers Rückkehr in die Halle an der Hoddenstraße haben Olfens Bezirksliga-Volleyballerinnen mit Schöler gegen den SV Lippramsdorf (3:1) den nächsten Erfolg eingefahren und ihrem Trainer Dietmar Köhler damit ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereitet.

OLFEN

, 09.10.2016
Olfens Damen sind nach 3:1-Sieg Spitzenreiter

Linda Schöler fehlt dem SuS Olfen am Samstag.

Bezirksliga 11 SuS Olfen - SV Lippramsdorf 3:1 (25:23, 23:25, 25:18, 25:23)

Köhler, der vergangene Woche 58 Jahre alt wurde, riss nach dem Satzball die Hände in die Höhe. Olfen ist nach drei Siegen aus drei Spielen neuer Tabellenführer. Und das bleibt auch wegen der Herbstpause bis Ende Oktober so. Die Hoffnungen auf die Landesliga-Rückkehr leben damit mehr denn je.

Eine freute sich besonders: Linda Schöler. Die 24-Jährige spielte erstmals seit einem Jahr wieder ein Heimspiel in Olfen. Während ihrer Volleyball-Auszeit vergangene Saison hatte sie gefehlt. "Ich habe in der Saison, in der ich nicht gespielt habe, immer wieder mal zugeguckt - und dann merkt man schon, dass das Herz blutet", sagte Schöler am Samstag.

Die Präsenz auf dem Feld, die Stärke im Mittelblock, der Angriffsschlag und die Annahme - Schöler ist für die Bezirksliga eine kompakte Spielerin, die Olfen im Meisterschaftsrennen gut gebrauchen kann. "Sie haben mich alle so lange genervt, dass ich wiederkomme. Und jetzt bin ich wieder hier und es fühlt sich gut an", sagte Schöler.

Sie selbst machte den ersten Satzerfolg beim 25:23 perfekt, nachdem die Gäste aus Lippramsdorf lange mitgehalten hatten. "Ich habe gemerkt, dass wir das hier heute nicht geschenkt bekommen", sagte Schöler. Im zweiten Satz startete Olfen dann mit 0:4 mühsam, verlor den Satz am Ende trotz Führung noch mit 23:25. "Es gab später noch ein paar Durchhänger. Am Ende haben wir den Sack aber zugemacht", sagte Außenangreiferin Jana Köhler.

Dann fand Olfen aber zu alter Stärke zurück und dominierte den dritten Durchgang. 25:18 war das Resultat. Mit einem Kraftakt drehte der SuS dann in der Schlussphase des vierten Durchgangs das Ergebnis noch zum 25:23. Schöler: "Da haben wir alle nur noch gedacht: Das geben wir nicht mehr her."

TEAM SuS: Smolka, Maikötter, Schöler, J. Köhler, M. Köhler, Döbbelin, Müller, Lehmann, Richter, Jäger

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