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PSV Bork verliert in der letzter Minute gegen Frömern

Fußball-Kreisliga Unna-Hamm

Der PSV Bork steckt nach der 2:3-Pleite in der Nachspielzeit weiter im Tabellenkeller fest. Jetzt kommen harte Wochen auf Bork zu.

Bork

, 31.08.2018
PSV Bork verliert in der letzter Minute gegen Frömern

Darius Brüggemann (M.) traf zum 2:1 für den PSV. © Patrick Fleckmann

Wie soll das nur gut ausgehen in dieser Saison? Borks Kreisliga-Fußballer haben am Freitagabend gegen den SV Schwarz-Weiß Frömern beim 2:3 auf heimischem Platz in Bork die vierte Pleite im vierten Ligaspiel erlebt. Der PSV Bork bleibt also weiter im Tabellenkeller.


Kreisliga A2 Unna-Hamm

PSV Bork – SV SW Frömern 2:3 (2:1)

„Ich kann es noch gar nicht so recht glauben“, sagte Borks Trainer Markus Kuhn eine knappe Dreiviertelstunde nach Spielschluss im Redaktionsgespräch. Der Gegentreffer in der letzten Minute, der zur Niederlage führte, sei ein Schock gewesen. „Diese Niederlage ist für die Moral natürlich überhaupt nicht gut. Wir sind jetzt gefragt, müssen aufstehen und weitermachen – noch mehr als vorher“, sagte Kuhn. Angeknackst war das Selbstvertrauen schon vor dem vierten Spieltag. Nach diesem werden die Borker ganz sicher im Keller bleiben. Sollten aber Königsborn und Niederaden hoch verlieren, könnte Bork den letzten Tabellenplatz wenigstens durch das bessere Torverhältnis (-9) abgeben.

Ein schwacher Trost. „Jetzt stehen wir tief unten drin. Jetzt wird es ganz schwierig“, sagte Kuhn, der seine Mannschaft in der folgenden Trainingswoche auf den Abstiegskampf einschwören muss. In dem befindet sich der PSV schon jetzt unweigerlich. „Mit einem Sieg hätten wir Anschluss an das Mittelfeld gehabt“, sagt eKuhn – Konjunktive, die am Freitagabend wertlos waren.

Dabei hatte der Abend gut begonnen. Tim Fischmann traf nach der Anfangsviertelstunde, Darius Brüggemann brachte Bork nach dem Ausgleich erneut in Führung. Zur Pause führte der PSV auch noch. „Wir hätten aufgrund der vielen Torchancen auch gewinnen können. Einen Punkt hätten wir mindestens verdient gehabt“, sagt Kuhn.

Zu den Pechvögeln im Abschluss zählte fast die gesamte Borker Offensive. Allein Tim Fischmann vergab zwei Großchancen. „Da haben wir alle schon ‚Tor‘ geschrien“, sagte Kuhn. Es wäre das vorentscheidende 3:1 gewesen. Auch Rostam Osmani, Joshua Schubert und Rene Schickentanz hätten glasklare Möglichkeiten vergeben, die sich in den letzten zehn Minuten rächten. Da nämlich kamen die Gäste noch einmal auf. Bork wurde hinten reingedrängt. Erst glich Frömern aus (81.), in der Nachspielzeit hatten die Schwarz-Weißen die Partie dann gedreht. „Die haben eigentlich nur lange Bälle gespielt“, ärgerte sich Kuhn. Doch seine Hintermannschaft hatte einmal nicht aufgepasst. Es werden harte Wochen für den PSV.

PSV Bork: Stember - Klomann (69. Radtke), Kuhn, Fischmann, Schickentanz, Brüggemann, Osmani (88. Grund), Schidlauske (73. Kramzik), Schubert, Durczak, Zander
Tore: 1:0 Fischmann (18.), 1:1 Wickfeld (24.), 2:1 Brüggemann (28.), 2:2 Ruzok (81.), 2:3 Döring (90.+1)

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