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PSV feiert Befreiungsschlag – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga

Die Krise von Westfalia Vinnum verschärft sich. Auch beim vom Abstieg bedrohten PSV Bork setzte es eine klare 0:5-Klatsche. Die Borker feierten indes nach zuletzt drei sieglosen Spielen mal wieder einen dreifachen Punktgewinn. Alle Ergebnisse der heimischen A-Ligisten lesen Sie hier in der Übersicht.

KREISGEBIET

02.11.2014
PSV feiert Befreiungsschlag – alle Ergebnisse

Torschützen unter sich: Die beiden Borker Torjäger Marvin Matthias (l.) und Philipp Grodowski trafen beim 5:0-Heimerfolg des PSV gegen Westfalia Vinnum jeweils doppelt.

Ein Spiel dauert 90 Minuten. Diese Einsicht ergab sich für den SuS Olfen II bei der unglücklichen 2:3-Niederlage gegen den SV Stockum am gestrigen Sonntag. Olfen begann druckvoll und spielte einen guten ersten Spielabschnitt. Der frühe Gegentreffer von Tim Köhler aus der fünften Spielminute warf die Hausherren dabei auch nicht aus der Bahn. Innerhalb von nur zwei Minuten drehten Jonas Michel und Kapitän Patrick Czubak die Partie für den SuS (29./30.).  Mit der 2:1-Führung im Rücken spielten die Olfener nun deutlich zurückhaltender und überließen so dem SV Stockum das Spielgeschehen. „Wir haben nach dem Wechsel gut Druck entwickelt und unsere Leistung gesteigert“, fand Stockums Trainer Ralf Gondolf. Olfen machte nun den Fehler und stellte sich weiter hinten rein. Tim Köhler traf mitten in die eigene Drangphase und bescherte den Gästen somit den verdienten Ausgleich.

Das Ergebnis wurde durch das Eigentor von Marlon Naumann, zehn Minuten nach dem Ausgleich, ein zweites Mal gedreht. Dieses Mal allerdings von den Gästen aus Stockum. In trockenen Tüchern waren die drei Punkte für den Stockum damit aber noch nicht. Olfen kam noch einmal durch Marco Lassak zu der großen Gelegenheit zum 3:3, dem Stürmer versagten freistehend vor dem Tor allerdings die Nerven.  

Stember – Köppeler (74. Bonberg), Naumann, Bennis, Slomka (46. Kleine-Weischede), Radke, Czubak, Kornblum, Hellmich (46. Lassak), Milewzyk, Michel

Packheiser – Tayar, Föst (65. Radstaak), T. Opsölder (56. C. Opsölder), Köhler, Karaman, Uzun (46. Dömland), Möer, Zimmer, Isikli, Köroglu

0:1 Köhler (5.), 1:1 Michel (29.), 2:1 Czubak (30.), 2:2 Köhler (65.) 2:3Eigentor: Naumann (75.)

Die Gastgeber um Trainer Henrik Schmidt mussten kurzfristig auf den erkrankten Pascal de West verzichten, dafür rückte der A-Jugendspieler Michael Möller in die Anfangsformation. In der ersten Halbzeit spielte nur eine Mannschaft und das waren die Hausherren vom Böckenbusch. Sie erspielten sich mehrere Möglichkeiten. Die größte Chance, einen Treffer zu erzielen, verpasste Leon Hügemann. Nach einem Eckball von Fernando Manfredi wurde sein Kopfball von einem Gästespieler auf der Linie geklärt. In der zweiten Halbzeit kamen die Südkirchener stark aus der Kabine. Nach einem Pfostentreffer von Maximilian Muck, konnte aber Möller den Abpraller nicht im Tor der Gäste unterbringen. Davensberg kam nach gut einer Stunde zum glücklichen 1:0. Nach einem verunglückten Rückpass von Leon Hügemann spritzte der eingewechselte Pascal Blanke dazwischen und schob den Ball an Torwart Benjamin Pirih zur Führung ein. Zehn Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung. Nach einem Pass von Sebastian Kaiser stand Patrick Eickholt 20 Meter vor dem Tor frei und schoss den Ball in den Winkel. „Wir belohnen uns einfach nicht, Davensberg kommt zweimal vor das Tor und trifft. Das sind die Spiele die man gewinnen muss“, sagte ein sichtlich bedrückter Henrik Schmidt nach der Partie.

Pirih – Wessels, Muck, Zentgraf, Akono, Möller, Aksoy, Ackers (70. Studnicka), Manfredi, L. Hügemann, D. Hügemann (82. Schwert).

Stilling - Atalan, Jansen (62. Grote), König, Eickholt, Kaiser, Schäckermann (90. Frevel), Plagge, Bettmer (35. Blanke), Farwick, Grube.

0:1 Blanke (67.), 0:2 Eickholt (80.)

Null Punkte und ein Torverhältnis von 1:16 – die Vinnumer Bilanz der vergangenen drei Spiele liest sich erschreckend. Die Borker feierten indes mit dem 5:0 nach zuletzt drei sieglosen Spielen mal wieder einen dreifachen Punktgewinn. Die Gäste verschliefen den Auftakt der Partie komplett. Nach gerade einmal fünf Zeigerumdrehungen lag die Westfalia schon mit 0:2 hinten. Marvin Matthias stellte mit einem Doppelpack die Zeichen sehr früh auf Sieg. Beim Treffer zum 2:0 machte Westfalia-Schlussmann Thorsten Blieke eine unglückliche Figur. Einen Distanzschuss ließ er nur nach vorne abtropfen, Matthias war zur Stelle und erzielte seinen vierten Saisontreffer.

Zu allem Überfluss schwächte sich Vinnum nach 20 Spielminuten auch noch selbst. Die ohnehin nicht in Bestbesetzung angetretenen Vinnumer mussten abermals einen Platzverweis hinnehmen. Marco Most kassierte wegen Schiedsrichterbeleidigung seine zweite Rote Karte der Saison. Trainer Yüksel Acikgöz kündigte Konsequenzen an. „Es wird noch einmal ein persönliches Gespräch zwischen ihm und mir geben“, so der Vinnumer. Die Vinnumer erwischte es aber noch dicker. Kurz vor der Pause blieb Fatih Cengiz nach einem Zweikampf mit Daniel Berger liegen. Er fiel so unglücklich auf sein Becken, dass sogar ein Krankenwagen gerufen werden musste. In der Halbzeitpause wurde Cengiz ins Lüner Krankenhaus gefahren. Eine genaue Diagnose stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Nach der Pause legten die Borker wieder ein paar Gänge zu. PSV-Coach Peter Poslednik gefiel die Phase nach der Überzahlsituation überhaupt nicht mehr. Keine fünf Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da pfiff der Unparteiische Kevin Schmidt auf Foulelfmeter für den PSV. Stefan Olfens holte Philipp Grodowski von den Beinen. Der Gefoulte trat selbst an und erhöhte auf 3:0. Tobias Böcker (57.) und Philipp Grodowski mit seinem zweiten Treffer (81.) sorgten für den deutlichen und auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Endstand.  

Haarseim – Zander, Bressler, Nölle, Gördes, Wüllhorst (62. Holtermann), Böcker, Westrup, Berger, P. Grodowski, Matthias (60. F. Grodowski).

Blieke – Stolzenhoff (70. Diekmann), Asemann, Lerche, Olfens, Öztürk, Kottis (72. Eilers), Rosowski, Most, Me. Cengiz, F. Cengiz.

1:0 Matthias (2.), 2:0 Matthias (5.), 3:0 P. Grodowski (53.) Foulelfmeter, 4:0 Böcker (57.), 5:0 P. Grodowski (81.).

Rote Karte Most (20.) wegen Schiedsrichterbeleidigung.

In einer hart umkämpften Partie spielten sich zwischen dem GS Cappenberg und dem Gast aus Capelle die meisten Szenen im Mittelfeld ab. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Lediglich Spielertrainer Patrick Osmolski hatte in den ersten 45 Spielminuten eine hochkarätige Gelegenheit, die Führung zu erzielen. Nach einem gut getimten Steilpass von Pascal Ressemann, dem Dirigenten im Mittelfeld, scheiterte Osmolski aus kurzer Distanz an SCC-Torhüter Benedikt Reckmann. Weitere Hochkaräter blieben beide Mannschaften im ersten Spielabschnitt schuldig. Der SC Capelle riss zwar spielerisch auch keine Bäume aus, stand allerdings defensiv kompakt, sicher und biss sich in die Zweikämpfe. Erst nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser mit dem tief stehenden Gegnern zurecht und erarbeiteten sich ein kleines Übergewicht. Zehn Minuten später war es GSC-Angreifer Abiola Farinde, der den ersten Treffer der Partie erzielte. Mit einer Volleyabnahme von der Strafraumkante nagelte Cappenbergs Nummer Neun das Spielgerät unhaltbar in die Maschen und ließ seine Mannschaftskameraden jubeln.

Die Gäste steckten zu keinem Zeitpunkt, auch nach dem denkbar ungünstigen Start in die zweite Halbzeit, die Köpfe in den Sand und steigerten ihre eigene Leistung nach und nach. So gab die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung der Hausherren wenig, bis gar keine Sicherheit dem eigenen Spiel. Capelle hielt immer besser mit und gab durch einen Distanzschuss knapp neben das Tor von Manuel Sperl ein erstes Ausrufezeichen ab. Cappenberg hätte die Partie kurz vor Ende entscheiden müssen, vergab eine aussichtsreiche Chance auf das 2:0 durch den zuvor eingewechselten Hendrik Mertens äußerst nachlässig. Eine Situation, die sich rächen sollte. In der Nachspielzeit führte der SCC einen Freistoß, zur Verwunderung der Cappenberger, kurz aus und kam durch Andreas Winkler in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum verdienten Ausgleich.  

Sperl – Lippke, Knop, Kaspareit, Ressemann, Farinde (75. Pflug), Jesella (80. Schneider), Pestinger (66. Schürmann), Osmolski, Heisig, Schwartz

Reckmann – Cillien, Zimmermann, Krieter, Lachmann, Töpper (46. Hanuschkiewitz), Winkler, Eckey (87. Mertens), Artinger, Walter, Pate (83. Huppert)

1:0 Farinde (55.), 1:1 Winkler (90+2)

Gelb-Rote Karte: Ressemann (90+2)

Die Werner starteten besser als die Hausherren und waren von Anfang an das spielbestimmende Team. Eine Mehrzahl an Chancen wurde kläglich vergeben. „Da hätten wir schon früh in Führung gehen müssen“, sagte Theo Plohmann, Vorstandsmitglied der Eintracht. Alstedde lauerte auf Konter. Kurz vor der Pause spielten die Gastgeber einen solchen gut aus: Nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung schnappte sich ein Alstedder Spieler den Ball. Den Konter vollendete Spielertrainer Kadir Kaya zur 1:0-Pausenführung (41.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Gastgeber nach nur sechs Minuten auf 2:0 (52.). Alstedde blieb weiterhin gefährlich und hatte mehrere Chancen. „Wir haben unsere hundertprozentigen Möglichkeiten nicht genutzt, haben es verpasst, den Sack zu zumachen“, ärgerte sich BWA-Coach Kaya. Die Evenkämper gaben sich nicht auf und bewiesen Moral. Mario Martinovic und Dario Obrenovic vergaben gute Chancen zum Anschlusstreffer (57.). Drei Minuten später machte Mario Martinovic es besser. Nach Vorlage seines Bruders Marko Martinovic netzte Mario zum Anschlusstreffer ein (60.). Bitter für den Gastgeber: Alstedde-Verteidiger Benedikt Künne knickte um und konnte nicht mehr aufstehen. Künne musste mit Verdacht auf Meniskusriss ins Krankenhaus gebracht werden. Nach einer Unterbrechung von 15 Minuten ging es dann weiter.

„Diese Pause tat uns anscheinend besser als dem Gegner, denn danach spielten nur noch wir“, so Theo Plohmann. Die Gastgeber konzentrierten sich nur noch darauf, den Sieg über die Zeit zu bringen. Die Werner wollten den Punkt. Nach einer Ecke von Dario Obrenovic besorgte Matthias Schynol den Ausgleichstreffer (84.). Sehr zum Übel von Kaya, der den Ball vorher im Aus gesehen hatte: „Der Eckball hat einen klaren Bogen über die Torauslinie gemacht. Es hätte Abstoß geben müssen.“ Am Ende blieb es beim 2:2, mit dem Plohmann zufrieden war. „Nach dem Spielverlauf geht das 2:2 in Ordnung. Die Mannschaft hat heute eine tolle Moral gezeigt und bis zum Schluss gekämpft“, sagte Theo Plohmann. Nächste Woche geht es für die Evenkämper im Spitzenspiel gegen die SG Selm.  

Linke, Ünal, Schynol, Do. Obrenovic, Pawlik, Da. Obrenovic, Marko Martinovic, Bozaci (46. Lupp), Kaya (83. Scharein), Pra, Mario Martinovic

Piepenburg, Ruman, Acigöz, Kuhne (62. Brammann), Ekici, Lohietz (46. Schlunke), Kaya, Kadlubowski, Turan, Milinkovic, Mayanovic (90. Stojak)

1:0 Kaya (22.), 2:0 Acikgöz (53.), 2:1 Mario Martinovic (60.), 2:2 Schynol (84.)  

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