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Palisaar-Vierer will über Umwege ins Finale

Rudern

CASTROP-RAUXEL/RACICE Aufatmen für den Ruderer Michel Palisaar (RV Rauxel) und den Junioren-Vierer mit Steuermann vom Deutschen Ruderverband (DRV). Bei der Junioren-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice fand das deutsche Team über den Umweg "Hoffnungslauf" ins Halbfinale.

von Von Florian Kopshoff

, 06.08.2010

Nachdem dem Quartett um Palisaar im Vorlauf die Puste ausgegangen war (am Ende reichte es nur zu Platz fünf im eigenen Lauf), belegte das Team von Trainer Maik Schulte im Hoffnungslauf den ersten Rang. Nach 6:42,07 Minuten war der DRV-Vierer im Ziel. Fast drei Sekunden vor dem Zweiten, dem Team aus Südafrika (6:44,82), und deutlich vor Serbien (6:45,98), Großbritannien (6:48,33) und Polen (6:50,37). Am Samstag, 7. August, werden Palisaar und Co. nunmehr den Weg ins Finale suchen. Im ersten von zwei Semifinals müssen die Deutschen Nachwuchsruderer dazu mindestens drei der sechs Konkurrenz-Teams Tschechien, Italien, USA, Ukraine und Serbien hinter sich lassen. Im Falle Serbiens war das ja schon im Hoffnungslauf gelungen.

Schlechter könnte der Vergleich mit den USA ausfallen. Die Amerikaner hatten das deutsche Boot im Vorlauf gute 11 Sekunden hinter sich gelassen. Italien und Tschechien hatten sich in einem Parallelvorlauf für das Halbfinale qualifiziert, schnitten zeitlich aber auch deutlich besser ab als das deutsche Boot. Ebenso die Ukraine, die den dritten Vorlauf als Zweite abgeschlossen hatte. Gelingt dennoch der Finaleinzug, geht es für den RVR-Ruderer Michel Palisaar am Sonntag, 8. August, ebenso um den Weltmeister-Titel wie für seinen Teamkollegen Malte Jakschik. Jakschik hatte im Junioren-Achter mit Steuermann schon im Vorlauf am Donnerstag alles klar gemacht. Knappe 4 Sekunden ließ das lange DRV-Boot den nächsten Konkurrenten (USA) hinter sich (5:53,66 Minuten).

Besonders achten muss die Mannschaft von Trainer Bernd Nennhaus im Finale auf die italienische Besatzung. Die hatte in ihrem Vorlauf noch schneller die Ziellinie überquert als Jakschik und Co. (5:52,34) und sich so ebenfalls direkt qualifiziert. In den zwei Hoffnungsläufen am Freitag bahnten sich außerdem Großbritannien (5:47,01), Tschechien (5:48,80), Rumänien (5:44,92) und die USA (5:48,08) den Weg in den finalen Lauf.

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