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Parallelen im Tabellenkeller

Fußball-Bezirksliga

Der ETuS/DJK Schwerte und die SG Eintracht Ergste lecken nach ihren Niederlagen die Wunden. Und der VfL Schwerte vermeldet einen weiteren Neuzugang für die nächste Saison.

Schwerte

, 19.03.2018
Parallelen im Tabellenkeller

Philipp Krause, der hier einen Schuss seines Bommeraner Gegenspielers blockt und dabei von Dennis Uhle (li.) und Robin Heuft beobachtet wird, unterlief beim 2:2-Unentschieden auf dem Schützenhof ein unglückliches Eigentor zum 0:1. © Manuela Schwerte

Die Parallelen im Tabellenkeller sind auffallend: Mit der Leistung konnten sie im Lager des ETuS/DJK Schwerte und der SG Eintracht Ergste am Sonntag zufrieden sein. Und beide abstiegsgefährdeten Bezirksligisten gingen in ihrem Auswärtsspiel auch in Führung. Unter dem Strich aber stehen zwei Niederlagen mit je drei Toren Unterschied, nach denen sich die Lage weder für die „Östlichen“ noch für die Eintracht verbessert hat.

„Stinksauer“ sei er immer noch, verriet ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss am Montagmittag – und sein Zorn richtete sich nicht gegen seine Spieler. Diese waren beim Tabellenzweiten SpVg Hagen 11 selbstbewusst aufgetreten, hatten im Gegensatz zu den vorherigen Spielen auch ihre Torchancen effektiv genutzt und waren eine gute Stunde lang auf einem richtig guten Weg.

Nach Spielschluss aber hockten die Schwerter Spieler niedergeschlagen in der Kabine. „So richtig wussten sie gar nicht, was da gerade passiert war“, schilderte Haberschuss und meinte damit den unberechtigten Elfmeterpfiff des Lüdenscheider Schiedsrichters Gombel in der 64. Minute, ein nicht geahndetes Foulspiel vor dem Hagener Ausgleichstor zum 2:2 nur drei Minuten später sowie einen zurückgepfiffenen Vorteil für seine Mannschaft, als Jasmin Smajlovic allein aufs Hagener Tor zugesteuert wäre. „Ohne die Hilfe des Schiedsrichters wäre Hagen ganz sicher nicht ins Spiel zurückgekommen“, meint der Schwerter Coach.

Unter dem Strich steht aber ein 5:2 für den Gegner und Haberschuss´ Erkenntnis: „Leistungsmäßig sind wir nach der Winterpause richtig gut unterwegs. Aber wir haben uns dafür noch nicht genug belohnt.“

Auch Haberschuss´ Trainerkollege von der SG Eintracht Ergste, Dominic Pütz hatte Grund zum Hadern. Beim SSV Kalthof lagen die Ergster in Führung und hatten nach dem 1:1-Pausenstand durchaus die Möglichkeit, zu Beginn des zweiten Spielabschnitts erneut in Front zu gehen. „Wir hätten einfach unsere Chancen nutzen und 3:1 führen müssen. Wenn dir das nicht gelingt, wirst du eben von so einer abgezockten Truppe bestraft“, so Pütz.

Seinen Kampfgeist in Sachen Klassenerhalt hat Pütz aber nicht verloren – auch nicht vor dem Hintergrund, dass mit Tabellenführer Wetter am Sonntag eine vermutlich kaum zu lösende Aufgabe auf die Eintracht wartet. „Es bringt doch nichts, die Saison jetzt schon abzuhaken. Nach Wetter kommen noch genug Spiele, von denen wir dann aber natürlich einige gewinnen müssen“, sagt Pütz.

Ein direkter Konkurrent des ETuS/DJK und der Ergster konnte am Sonntag auf dem Schützenhof punkten. Denn gegen den SV Bommern kam der VfL Schwerte über ein 2:2 nicht hinaus. Letztlich müssen die Schwerter sogar froh sein, nicht verloren zu haben. Chris Lengowskis Jokertor in der vierten Minute der Nachspielzeit wendete wenigstens noch die Heimniederlage der Blau-Weißen ab. Trotzdem wares nicht der Tag des VfL Schwerte, von dem sich die beiden abstiegsbedrohten Lokalrivalen mehr Schützenhilfe als besagte Punkteteilung gewünscht hätten.

Dafür kann der VfL einen weiteren Neuzugang für die nächste Saison präsentieren, wie der Sportliche Leiter, Mirko Mustroph am Montagnachmittag bekannt gab: Mit kommt ein Offensivspieler vom Ortsnachbarn VfB Westhofen aus der Kreisliga A zum VfL. Maron, der in der Jugend für den VfL spielte, kehrt damit an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

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