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Volleyball-Landesliga

Phönix-Trainer Oliver Freitag setzt auf Kooperation

SCHWERTE Das ist ja gerade nochmal gut gegangen. Dank eines erfolgreich beendeten Fünfsatz-Krimis im Relegationsspiel gegen die Zweitvertretung des VC Freudenberg bleiben die Volleyball-Herren des VV Phönix Schwerte in der Landesliga. Wir sprachen mit Phönix-Trainer Oliver Freitag (38) über das Spiel und die Zukunft der Mannschaft.

Phönix-Trainer Oliver Freitag setzt auf Kooperation

Phönix-Trainer Oliver Freitag kann in der kommenden Saison nicht auf frisches Blut aus der eigenen Jugend zurückgreifen. Die Spieler sind zu jung, "es dauert also noch ein paar Jahre".

Herr Freitag, wie aufregend war das Spiel für den Trainer? Freitag: Spielbeginn war um 19.30 Uhr, Spielende um 22.30 Uhr -  mit einer dreiviertelstündigen Unterbrechung wegen der schweren Verletzung von Thorsten Wohlgemuth. Ich habe an diesem Abend gefühlte acht Jahre verloren.

Aber hatten Sie nicht gesagt, nie ernsthaft das Gefühl gehabt zu haben, dass Ihre Mannschaft das Spiel verliert. Freitag: Ich weiß, dass sich das widersprüchlich anhört, aber es war so. Punkte abgegeben haben wir eigentlich nur, weil wir in manchen Phasen fünf Prozent nachgelassen haben.

Mit Thorsten Wohlgemuth hat sich ein Phönix-Spieler schwer verletzt. Wie geht es ihm? Freitag: Er ist schon am Sonntag operiert worden. Die Patella-Sehne ist abgerissen. Wir drücken ihm alle die Daumen, dass er sich bald wieder halbwegs normal bewegen kann - über Sport brauchen wir vorerst nicht zu reden.

Wurde nach dem Klassenerhalt noch ausgelassen gefeiert oder wog der Schock dieser Verletzung zu schwer? Freitag: In der Halle haben wir noch zwei, drei Siegerbierchen getrunken. Zu siebt waren wir dann noch im Krankenhaus, um uns nach Thorsten zu erkundigen, anschließend haben wir noch gemeinsam etwas gegessen. Ausgelassen gefeiert wurde aber nicht - es gab ja auch keinen Grund, schließlich haben wir keinen Titel gewonnen, sondern haben nur den Abstieg vermieden.Wie geht es weiter mit der Mannschaft, wird sich personell etwas verändern?Freitag: Das wird sich nicht innerhalb der nächsten zwei Wochen entscheiden. Es ist ja bekannt, dass unser Kader sehr dünn war. Und es ist auch bekannt, dass einige Spieler, die nicht in Schwerte wohnen, sondern zum Beispiel aus Lüdenscheid kommen, über einen Vereinswechsel nachdenken - verständlicherweise.

Das heißt, der VV Phönix braucht externe Neuzugänge? Freitag: Richtig - aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Gerade im Herrenvolleyball ist das nicht so einfach. Ich denke, man muss sich auch nach Vereinen in der Umgebung umgucken, mit denen man eine Kooperation eingehen kann.

Kommt denn kein frisches Blut aus den eigenen Reihen? Freitag: Wir haben zwar eine durchaus beachtliche Quantität in der Jugend, aber die Ältesten sind Jahrgang 1999 - es dauert also noch ein paar Jahre, bis sie so weit sind.  

 

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