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Platz elf: Jan Tschernoster fährt in die Weltspitze

Radsport-WM

Der Werner Radsportler Jan Tschernoster hat bei der Radsport-WM im spanischen Ponferrada im Einzelzeitfahren der Junioren den elften Platz von 69 Startern erreicht. Tschernoster verpasste eine Platzierung in den Top Ten nur ganz knapp. Freuen konnte sich der Werner für einen Teamkamerad, der sich nun Weltmeister nennen darf.

WERNE

, 23.09.2014
Platz elf: Jan Tschernoster fährt in die Weltspitze

Jan Tschernoster, Radsportler beim RSC Werne: "Eine Nominierung zur Straßen-Weltmeisterschaft der Junioren im nächsten Jahr wäre klasse. Das ist mein Traum, auch wenn er nur verdammt schwierig zu realisieren ist."

In 38:01.02 Minuten absolvierte Tschernoster die 29,5 Kilometer lange Strecke und lag damit 1:47.53 Minuten hinter dem Sieger und Teamkollegen Lennard Kämna. Der Cottbuser war mit 36:13.49 Minuten der schnellste Fahrer und sicherte sich nach dem deutschen und dem europäischen Titel nun auch den des Weltmeisters. Ganz Herr seiner Sinne war Tschernoster nach Rennende noch nicht: „Fünf Minuten brauchte ich nach dem Rennen schon, bis ich wieder richtig stehen und geradeaus gucken konnte.“ Tschernoster hatte eine ganz starke Leistung gezeigt. Und sich damit auch selbst überrascht: „Über die Zeit habe ich mir vorher nicht so viele Gedanken gemacht. Das ist zu sehr von Wind und Wetter abhängig. Mit Platz elf habe ich meine eigenen Erwartungen übertroffen.“

Bei 21 Grad Celsius und bewölktem Himmel ging Jan Tschernoster als viertletzter Fahrer auf die 29,5 Kilometer lange Strecke. Optimale Bedingungen auf einer für ihn ungewohnten Distanz: „Normalerweise fahre ich in der Jugend rund 20 Kilometer, jetzt waren es knapp 30.“ Die letzten Meter hatten es für Tschernoster in sich. „Der Anstieg am Ende war sehr hart.“ Der dritte Deutsche, Sven Reutter aus Wendelsheim, belegte am Ende Platz sieben. Er benötigte 37:47.76 Minuten und lag damit selbst drei Minuten lang in Führung. Der Werner Jan Tschernoster verpasste nur um sieben Hundertstel eine Top-Ten-Platzierung. Er fuhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 46,6 Kilometern pro Stunde.

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Mit seinen Kameraden ist Tschernoster seit vergangenem Donnerstag in Spanien. Davor bereitete er sich einige Tage in Baden-Württemberg auf die WM vor. Die Radsport-WM in der spanischen 68.000-Einwohner-Stadt Ponferrada im Nordwesten Spaniens dauert noch bis zum 28. September. Dann findet das abschließende Straßenrennen der Männer statt. Tschernoster wird sich die WM nun als Fan anschauen und will möglichst viele Eindrücke sammeln.

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