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Platzübergaben: Claus-Aussage bringt Wilde auf die Palme

CASTROP-RAUXEL Mehr Engagement bei der Pflege der Sportplätze hat CDU-Politiker Hilmar Claus von den Castrop-Rauxeler Vereinen gefordert. Diesen Steilpass hat Ralf Wilde, der Vorsitzende des VfB Habinghorst, in bester Verteidiger-Manier abgefangen und zurück in die gegnerische Hälfte gespielt:

von Von Carsten Loos

, 05.08.2008
Platzübergaben: Claus-Aussage bringt Wilde auf die Palme

Ralf Wilde, Vorsitzender des VfB Habinghorst.

"Wir werden seit Jahren im Stich gelassen und müssen uns solch unqualifizierte Aussagen von Politikern gefallen lassen." Den Chef des Fußball-Landesligisten aus der "Kampfbahn Habichthorst" erzürnt eine Wortmeldung von Hilmar Claus. Der Vorsitzende der CDU Castrop-Rauxel hatte unlängst, im Zusammenhang mit der Übergabe des Sportplatzes Westheide an den SV Dingen (Ruhr Nachrichten vom 4. August), betont, "das ist aktive Bürgerbeteiligung". Der SV Dingen habe mit seinem Engagement den Sportplatz gerettet "und damit beispielhaft für andere Vereine gehandelt". Ähnlich könne man auch die Sportplätze am Gänsebusch, an der Uferstraße und in der Kampfbahn Habichthorst (also jenen des VfB) erhalten, sagte Claus, "in einer kostengünstigeren Lösung für den Steuerzahler". Das brachte Wilde in Rage: "Der VfB pflegt seine Anlage seit Jahren in 90 Prozent in Eigenregie." Außer Rasenmähen käme nichts von der Stadt.Wilde hat Ideen

Obendrein habe er mehrmals versucht, einen Termin mit Bürgermeister Johannes Beisenherz zu bekommen, um ihm "einen interessanten Vorschlag in Bezug auf die Sportplatz-Anlage" zu machen: "Bei einer Umsetzung dieser Idee könnte die Stadt Castrop-Rauxel sehr viel Geld sparen." Wilde ist weiter zu einem Gespräch bereit. "Sollten der Bürgermeister oder andere Politiker interessiert sein, wie man vielleicht viel Geld sparen könnte, um das Sportstättenkonzept durchzuführen", sagt der VfB-Vorsitzende, "können sie sich gerne bei mir melden."

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