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Post aus Peking: Achterbahnfahrt im Taxi

SCHWERTE/PEKING "Während ein Großteil unserer Gruppe heute ein Seminar besuchen musste, gehörten ich und zwölf weitere zu den Glücklichen, die einen Ausflug mit Bus und U-Bahn Richtung "Projekt 798", ein Künstlerviertel im Nordosten der Stadt, in Angriff nehmen konnten." In der dritten Ausgabe der "Post aus Peking" berichtet Julius Wolff unter anderem von einer abenteuerlichen Taxifahrt.

von Von Julius Wullf

, 07.08.2008
Post aus Peking: Achterbahnfahrt im Taxi

Julius Wulff berichtet aus Peking

Da die meisten von uns wegen zu langer Feierlichkeiten am Vorabend das Frühstück verschlafen hatten, ging es um halb zwölf zum Brunch bei einer bekannten Fastfoodkette. Das Sparmenu für 2,20 Euro und der damit stillgelegte Hunger halfen allen die moderne Kunst in den kleinen Museen zu genießen. Sogar die Kunstmuffel ließen sich von dem modernen Stil begeistern. Höhepunkt war allerdings eine aus Kleidungsstücken nachgebaute Gebärmutter, die so mit Matratzen ausgelegt war, dass wir dort alle gemütlich Platz fanden.

Anschließend fuhren wir zum "Olympic Green", wo unter anderem das Leichtathletikstadion steht. Da die Verbindung per Bus und Bahn hierhin schlecht ist, gönnten wir uns ein Taxi und zahlten für die 15 Kilometer weniger als 5 Euro! In dem Preis inklusive ist auch eine Achterbahnfahrt á la Peking. Hier gilt nämlich auch an Zebrastreifen stets das Recht des Stärkeren und beim Kampf Auto gegen Auto gewinnt meist der mit der lautereren Hupe.

Am Ziel angekommen gibt es für Angereiste jedoch eine Enttäuschung: Keine Chance auch nur in die Nähe der Stadien zu kommen. Stattdessen ein Zaun und unzählige Wachleute, die niemand Unbefugten hinein lassen. Dennoch hatte unsere mittlerweile nur noch vierköpfige Gruppe viel Spaß, unter anderem deshalb, weil wir es uns nicht nehmen ließen, mit unserer "FSJ- ID- Card" herumzulaufen, was nicht nur für bewundernde Blicke für die vermeintlichen Olympiateilnehmer sorgte, sondern auch für ganz unauffällige Photos dieser.Julius Wulff ist Fußballer der SG Eintracht Ergste und Leichtathlet der LG Schwerte. Zum Abschluss des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), das er bei der Schwerter Turnerschaft absolvierte, ist der 20-Jährige zu den Olympischen Spielen nach Peking geflogen. Für die Ruhr Nachrichten schildert Julius Wulff exklusiv seine Olympia-Eindrücke.

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