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Post aus Peking: Es wird wieder eng in Peking

SCHWERTE/PEKING "Nachdem am Samstag (23. August) noch einige Glückliche von uns beim Hockeyfinalsieg unseres Teams und der anschließenden Siegesfeier im Deutschen Haus mit den Sportlern noch Ihren persönlichen Olympiahöhepunkt hatten - unser Einpeitscher Felix war sogar im ZDF zu sehen - sind die Olympischen Spiele 2008 in Peking nun vorbei. Schade." In seiner heutigen Ausgabe beschreibt Julius Wulff die Veränderungen in der Olympiastadt nach dem Ende der Spiele.

von Von Julius Wulff

, 26.08.2008
Post aus Peking: Es wird wieder eng in Peking

Julius Wulff (2.v.li.) feierte zusammen mit seinen Freunden den Olympiasieg der deutschen Hockey-Herren, von denen er in Peking bereits einige getroffen hat. Dieses Bild zeigt ihn mit Moritz Fürste, Christopher Zeller und Niklas Meinert (v.l.).

Auch wenn die vielen Wiederholungen der chinesischen Erfolge im TV teilweise nervten, so fehlte uns doch heute etwas, wenn wir auf den Fernsehschirm blickten. Die Abschlussfeier konnten wir in einem Club im Party-Viertel Sanlitun auf der Leinwand mitverfolgen. Während wir eher schweigend die Feier verfolgten, feierten die Chinesen fahnenschwenkend die letzten Sekunden der Spiele.

Kaum sind die Spiele vorbei zeigen sich allerdings schon wieder erste Veränderungen in Peking: Zwar haben die meisten Sportler und Touristen die Stadt bereits wieder verlassen, jedoch kommen gleichzeitig so viele Wanderarbeiter, die während der Spiele die Stadt verlassen mussten, zurück, dass es hier enger zugeht als bisher. Wie muss das hier aussehen, wenn auch noch sämtliche Autos wieder fahren dürfen?

Kuschelige Atmosphäre im Fanshop Ausnahme von dieser Veränderung ist der Olympiafan-Store in der Innenstadt. Hier hat von Anfang an kuschelige Atmosphäre beim Einkaufen geherrscht. Selbst bei den kleinen Chinesen wird es eng, wenn sich etwa acht Menschen einen Quadratmeter teilen müssen.Unseren letzten Tag in Peking verbrachte unsere Gruppe sehr unterschiedlich. Während sich einige von der langen Abschlussfeier erholen mussten, schauten sich andere noch mal Ihre Lieblingsplätze in der Stadt an.

Den Abend verbrachten wir zu viert in einem Teeladen. Bei den vielen Teesorten, die wir probierten, kam der Verkäufer, der uns jeden Tee zubereitete, auch ohne Trinken des heißen Gebräus ganz schön ins Schwitzen.Julius Wulff ist Fußballer der SG Eintracht Ergste und Leichtathlet der LG Schwerte. Zum Abschluss des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), das er bei der Schwerter Turnerschaft absolvierte, ist der 20-Jährige zu den Olympischen Spielen nach Peking geflogen. Für die Ruhr Nachrichten schildert Julius Wulff exklusiv seine Olympia-Eindrücke.

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