Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Post aus Peking: Große Freude über knackigen Brokkoli

PEKING / SCHWERTE "Bisher war unser Leben hier in Peking für den westlichen Standard eher einfach gestrickt", meint der Schwerter Julius Wulff in seiner Post aus Peking. "Nicht so am Samstag. Wir wurden in den deutschen Champions Club, eine Mischung aus Lounge und Restaurant, eingeladen. Ein paar Sportler, Liveband und natürlich leckeres Essen schaffen eine tolle Atmosphäre."

von Von Julius Wulff

, 24.08.2008
Post aus Peking: Große Freude über knackigen Brokkoli

Julius Wulff posiert für Fotoalbum vor der Verbotenen Stadt.

Unglaublich wie man sich über knackigen Brokkoli freuen kann! Beeindruckend war auch der chinesische Koch, der ohne jegliche Geräte aus einem Teighaufen Spaghetti machte.

Das wahre Leben in China sieht allerdings nicht immer so ansprechend sauber und hygienisch aus. Wenn zum Beispiel beim Trinken einen gewissen Spülmittelgeschmack im Mund hat, so kann man sich doch immerhin sicher sein, dass das Glas auch gespült wurde.

Weiteres Problem sind für einige ganz offensichtlich die öffentlichen Toiletten. Man kann sich über diese meist nur drüber hocken, was in der Theorie ziemlich hygienisch ist. Einige scheinen jedoch ihre Probleme damit zu haben, sodass mancher sein Geschäft daneben verrichtet, was bisher aber sehr selten vorgekommen oder schnell genug beseitigt worden ist. Zu beachten ist außerdem der deckellose Eimer neben den Toiletten. Die Abwasserleitungen in Peking sind nämlich so alt und schmal, sodass das benutzte Toilettenpapier in diesen geworfen werden muss.

Für weiteren Ekel sorgt das Gerücht, dass die Putzfrauen in unserem Hotel die Toiletten als Eimer für den Wisch-Mob nutzen und dann mit diesem Wasser den Zimmerboden fluten.

Auf den Boden der Tatsachen wurden wir dann aber heute gebracht. Nur ein paar Meter von der Einkaufsstraße befinden sich Hutongs, die klassische Wohnungen der Chinesen. Alles ziemlich eng, nicht immer wohlriechend und wie wir sahen, wird hier noch mit Kohle gekocht und geheizt - in China lernt man unser Leben in Luxus wirklich zu schätzen!Julius Wulff ist Fußballer der SG Eintracht Ergste und Leichtathlet der LG Schwerte. Zum Abschluss des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), das er bei der Schwerter Turnerschaft absolvierte, ist der 20-Jährige zu den Olympischen Spielen nach Peking geflogen. Für die Ruhr Nachrichten schildert Julius Wulff exklusiv seine Olympia-Eindrücke.

Lesen Sie jetzt