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Post aus Peking: Kultur, Hockey und eine U-Bahn-Fahrt

PEKING / SCHWERTE "In einer Metropole wie Peking kann man immer neue Überraschungen erleben. Angefangen hat unser Mittwoch ganz mit einem interessanten Seminar über die Kultur Chinas. Hier lernten wir, die hiesigen Lebensumstände vieler Menschen durch Chinas Geschichte zu verstehen." Heute in der "Post aus Peking" von Julius Wulff aus Ergste.

von Von Julius Wulff

, 14.08.2008
Post aus Peking: Kultur, Hockey und eine U-Bahn-Fahrt

Julius Wulff berichtet aus Peking

"Anschließend fuhren wir mal wieder zum Hockey. Doch irgendwie war heute der Wurm drin, denn erst wären wir fast nicht auf das Feld mit der deutschen Mannschaft gekommen, da die Ordner mittlerweile bei der Ticketkontrolle härter durchgreifen und viele von uns Tickets für das andere Feld besaßen. Für uns abgezockte Wessis natürlich dennoch kein Problem und so schauten wir das erste Mal mit leiseren Tönen ein Sportereignis, was sowohl am schwachen Auftritt unserer Mannschaft, als auch unseren immer noch heiseren Stimmen lag.

Beim Verlassen des Geländes um kurz nach elf verlor ich leider den Rest der Gruppe. Jedoch erschien mir ein Taxi zu nehmen zu einfach und versuchte daher, per Bus und U-Bahn quer durch die Stadt zu kommen. Dass dies klappt, ist zu dieser Zeit nicht selbstverständlich, da die U- Bahnen offiziell um etwa 23 Uhr schließen. Unter anderem dank zweier freundlicher, chinesischer Jugendlichen, die in der Nähe unseres Hotels wohnen, fand ich den Weg ohne Probleme.

Wer hier Englisch kann, fällt sowieso immer durch seine enorme Hilfsbereitschaft auf und als "Belohnung" begnügen diese sich mit einem Foto. So legten wir zu dritt fast den gesamten Weg zusammen zurück und teilten uns zum Schluss noch ein Taxi. Unterwegs fragte ich sie nach ganz besonderen Sehenswürdigkeiten, was die beiden leider nicht genau beantworten konnten. Später stellte sich heraus, dass sie zwar Chinesen sind, aber aus einer 2000km entfernten Stadt kommen. Das erklärt einiges und bleibt bestimmt nicht die letzte kleine Überraschung in Peking."Julius Wulff ist Fußballer der SG Eintracht Ergste und Leichtathlet der LG Schwerte. Zum Abschluss des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), das er bei der Schwerter Turnerschaft absolvierte, ist der 20-Jährige zu den Olympischen Spielen nach Peking geflogen. Für die Ruhr Nachrichten schildert Julius Wulff exklusiv seine Olympia-Eindrücke.

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