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Post aus Peking: Verbotene Stadt bei blauem Himmel

PEKING / SCHWERTE "Der Regen hat ganze Arbeit geleistet. Nachdem die Luft bisher immer vom Smog belastet und der Himmel deshalb grau war, strahlte er nun endlich mal in blau. Ein perfekter Tag, die Verbotene Stadt zu besuchen - und sich bei dieser Gelegenheit einen Sonnenbrand zu holen, was wir um halb zehn morgens noch nicht bedachten." Das schreibt der Schwerter Julius Wulff heute in seiner "Post aus Peking".

von Von Julius Wulff

, 17.08.2008

Die Palastanlage ist schon auf ersten Blick ein architektonisches Meisterwerk. Die gesamte Anlage soll 9999 Räume umfassen, denn nur der Himmel verfügt über die höchste Zahl von zehntausend. Auch bei chinesischen Kaisern herrschte also vornehme Zurückhaltung.

Nach gut zwei Stunden verließen wir wegen unserer knurrenden Mägen und des schwachen Nahrungsangebotes die Stadt wieder.

Vor dem Essen besuchten wir aber dann doch noch den Jingshan Park, der auf einem kleinen Berg liegt. Nach der kleinen Anstrengung bietet sich uns ein toller Ausblick auf die Dächer der Verbotenen Stadt. Dank der klaren Luft konnten wir sogar zum zweiten Mal das Gebirge im Norden der Stadt sehen.

Nach Verlassen des Parks und werden wir prompt auf der Straße von einem Chinesen angesprochen, der uns ein paar Meter begleitet - wie sich leider herausstellte, um uns in seine Galerie zu führen. Die Preise waren zwar in Ordnung, die plumpe Art der Kundenwerbung hinterließ aber keinen guten Eindruck.

Weiter ging unsere kleine Gruppe in einem parkähnlich angelegten Weg parallel zu einer der vielen Hauptstraßen. Endlich unser Essen auf dem Tablett, finden wir im Fast-Food-Restaurant natürlich keinen Platz. Doch die Verantwortlichen öffnen für uns ohne weitere Nachfragen den VIP-Bereich - es ist in diesen Tagen des Öfteren von Vorteil, wenn man europäisch aussieht. Julius Wulff ist Fußballer der SG Eintracht Ergste und Leichtathlet der LG Schwerte. Zum Abschluss des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), das er bei der Schwerter Turnerschaft absolvierte, ist der 20-Jährige zu den Olympischen Spielen nach Peking geflogen. Für die Ruhr Nachrichten schildert Julius Wulff exklusiv seine Olympia-Eindrücke.

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