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Punkte für Westhofen / Pleiten für Geisecke und ETuS/DJK

Fußball: Bezirksliga

Der Geisecker SV musste sich bereits am Samstagabend dem Bezirksliga-Aufsteiger aus Kalthof mit 1:3 geschlagen geben und muss nun in der Tabelle den Blick nach unten richten. Westhofen schnappt sich drei Punkte in Hemer. Der ETuS/DJK verlor zu später Stunde in Iserlohn und der VfL Schwerte sichert sich ein wichtiges 1:0.

GEISECKE

, 30.11.2014

Kalthofs Sieg am Buschkampweg ging absolut in Ordnung. Die Gäste machten von Beginn den aggressiveren und präsenteren Eindruck im Spiel nach vorne. Serdal Gündüz brachte sein Team nach einer halben Stunde in Führung – Geisecke war hinten rechts offen wie ein Scheunentor. Kalthof spielte die Überzahl gut aus und Gündüz schob ins Tor. Nur eine Minute vorher hatten Gündüz und Kollegen eine ähnliche Möglichkeit vergeben.

Geisecke kam in der ersten Halbzeit nicht in die Gänge und hatte kaum brauchbare Aktionen nach vorne, obwohl Kalthof hinten auch oft nur Eins gegen Eins stand und einige Lücken offenbarte. Zum ersten Mal musste SSV-Keeper Klenner kurz nach der Pause eingreifen, aber der Kopfball von Julian Hüser stellte ihn vor keine große Aufgabe. Beim Geisecker Ausgleichstor war Klenner dann aber chancenlos: Roman Schymanietz nickte einen Wielgosz-Freistoß in die lange Ecke ein (65.). Doch die Freude währte nur fünf Minuten: Dann verschlief Geisecke einen Kalthofer Eckball. Marius Kaminski konnte den Ball am Strafraum noch annehmen und sich auf rechts legen. Der Schlenzer unter die Latte war für Philipp Rüberg nicht zu halten. Danach warfen die „Kleeblätter“ alles nach vorne. Der Lohn war ein Elfmeter nach einem Ellenbogen-Einsatz im Strafraum gegen Damian Wielgosz. Die Ausführung von Caner Kavraz war aber viel zu schwach – Klenner wehrte ab (84.). Auf der Gegenseite verhinderte Kavraz das sichere 1:3 gegen Hegemann (89.). In der sechsten Minute der Nachspielzeit waren die Geisecker Hoffnungen dahin: Diesmal schob Hegemann überlegen ein. Danach pfiff Schiedsrichter Patrick Lepperhoff nicht mehr an.

Philipp Rüberg, Pedro Garcia Duarte, Mathis Leuer (84. Linus Scheen), Patrick Filla, Lasse Dreiszis (57. Jonas Hudek), Rico Zimek (46. Michael Fofara), Caner Kavraz, Tim Fischer, Julian Hüser, Damian Wielgosz, Roman Schymanietz.

0:1 (30.), 1:1 Schymanietz (65.), 1:2 (70.), 1:3 (90.+6).

Den „Dreier“ verdiente sich der VfB vor allem dank einer engagierten Leistung in der ersten Halbzeit. Schon früh setzte man Hemer in deren eigener Hälfte unter Druck – das zeigte Wirkung. Bereits nach etwas weniger als einer Minute hatte Björn Schulte-Tillmann eine erste „Sahne“-Möglichkeit. Doch der wieder mal starke Davin Werner im Tor der Gastgeber war der Spielverderber und verkürzte geschickt den Winkel. Noch besser machte es der Keeper bei einer Westhofener „Dreifach-Chance“ nach 25 Minuten. Erst klärte er gegen Smajlovic, dann rannte er zurück Richtung Torlinie und rettete mit dem Fuß gegen Stefan Miller. An den dritten Versuch von „Ali“ Hueck bekam er kein Körperteil mehr – der Ball ging allerdings auch am Tor vorbei. Hemer hatte vor dem Wechsel bis auf einen Knaller von Ezeokoli aus 18 Metern nicht viel zu bieten. Nach 33 Minuten dann die Erlösung aus Sicht der Westhofener: Ein Diagonalpass von Lucas Tielemann fand Jasmin Smajlovic, der zum 0:1 in die kurze Ecke vollendete. Smajlovic zeichnete sich auch für den Siegtreffer verantwortlich. Aus acht Metern fackelte er nicht lange und hämmerte den Ball ins Netz (56.). Drei Minuten vorher kamen die Hemeraner zum 1:1. Einen Freistoß konnte die VfB-Abwehr nur unzureichend und zu kurz in die Mitte abwehren, wo Faouzi Mokhtari aus 18 Metern drauf hielt und Benjamin Fischer das Nachsehen gab. Hellwach war Fischer bei seiner besten Aktion, als er nach 82 Minuten schnell unten war und den Ball noch zur Ecke lenken konnte. Einmal hatte Fischer auch noch das Glück des Tüchtigen, als Hemer über links kam, das Tor aber auch verfehlte (90. +2).

Benjamin Fischer, Daniel Hueck, Marius Manecki, Pascal Monczka, Björn Schulte-Tillmann, Damian Lingemann, Alexander Hueck (77. Ederson da Silva-Krüger), Mark Moldenhauer, Lucas Tielemann, Jasmin Smajlovic (64. Tim Schacknat), Stefan Miller (86. Dejan Morber).

0:1 Smajlovic (33.), 1:1 (53.), 1:2 Smajlovic (56.).

Das war ein Sonntag zum Vergessen für den ETuS/DJK Schwerte. Weil der angesetzte Schiedsrichter nicht kam, wurde die Bezirksliga-Partie beim VfK Iserlohn mit einstündiger Verspätung angepfiffen. Und dann kassierten die Schwerter unter schummrigem Flutlicht eine 0:5-Klatsche beim Tabellenviertletzten. Nach der üblichen Aufwärmphase gingen beide Teams um 15 Uhr, dem geplanten Spielbeginn zurück in die Kabinen – das große Warten begann. Die Iserlohner Verantwortlichen telefonierten eifrig und konnten um 15.30 Uhr vermelden, dass mit Marco Bader ein Unparteiischer gefunden worden sei, der einspringt. An diesem lag es am allerwenigsten, dass es für die „Östlichen“ am Seilersee nichts zu holen gab. Von Beginn an wurde deutlich, dass die Gastgeber die lange Verzögerung besser verkraftet hatten. Bei zwei Großchancen von Yasar hatte Kevin Loke noch Glück, doch nach einer knappen Viertelstunde musste der Keeper dann zum ersten Mal den Ball aus dem Netz holen. Glaser hatte alle Freiheiten und behielt die Ruhe – 1:0 für die Platzherren, die auch danach eindeutig spielbestimmend waren. Weil Loke einen zweifelhaften Elfmeter von Özdemir parierte (32.), dauerte es aber bis zur 40. Minute, ehe der VfK zum zweiten Mal traf – ein Nackenschlag kurz vor der Pause für den ETuS/DJK, dessen einzige nennenswerte Offensivaktion der ersten Hälfte mit einem Lattenschuss von Sercan Oege endete (36.).

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt: Zwei schnelle Gegentore (49. und 57.) erstickten jegliche Bemühungen um eine Aufholjagd im Keim. Zwar hatte Oege ein weiteres Mal Aluminium-Pech (64.) und Kapitän Ceylans Schuss wurde auf der Linie geklärt (79.), aber insgesamt war es viel zu wenig, was die ohne Dennis Frohn angetretenen Haberschuss-Schützlinge da anboten. Fünf Minuten vor Schluss stellte der VfK den Endstand her. Übrigens: Mitte der ersten Hälfte meldete sich der angesetzte Schiedsrichter Güngör. Auf seinem Weg vom siegerländischen Bad Laasphe war er mit einer Reifenpanne liegen geblieben. 

Kevin Loke, Florian Bartel, Sebastian Kulke, Guy Nzinga, Ergün Yildirim (74. Sidney Capraro), Vincent Vögler, Yannik Körner, Sercan Oege, Izzet Ceylan, Vito Chiarella, Oguzhan Cona

1:0 (14.), 2:0 (40.), 3:0 (49.), 4:0 (57.), 5:0 (85.)  

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