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Handball-Landesliga

Pure Erleichterung bei der HSG und ein ungefährdeter HVE-Sieg

Schwerte Einen Schönheitspreis haben sie nicht gewonnen, aber das war vielleicht auch nicht zu erwarten. Doch die zwei wichtigen Punkte gegen Herbede hat die HSG Schwerte/Westhofen mit dem 30:29-Heimsieg geholt. Tags darauf kam Ligarivale HVE Villigst-Ergste zu einem souveränen 29:19-Sieg gegen die dritte Mannschaft des VfL Eintracht Hagen.

Pure Erleichterung bei der HSG und ein ungefährdeter HVE-Sieg

Nicht zu stoppen: Sönke Brass (re.) steuerte fünf Tore zum wichtigen 30:29-Sieg der HSG Schwerte/Westhofen gegen Herbede bei. Foto: Manuela Schwerte

HSG Schwerte/Westhofen - HSV Herbede 30:29 (13:15)

Kollektive Erleichterung war nach dem Schlusspfiff die vorherrschende Gefühlslage am Samstagabend im Schwerter Lager. Als der letzte Herbeder Wurf in der HSG-Abwehrmauer hängen blieb war klar: Das Vier-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen den vorher punktgleichen Gegner hat die HSG im Sack. „So können wir nun ein bisschen entspannter auf die Tabelle gucken. Wenn wir verloren hätten, wäre dieser Blick wirklich nicht schön gewesen“, meinte Trainer Mischa Quass.

Einen Wermutstropfen hatte die Partie aus Schwerter Sicht aber auch zu bieten: Nach 23 Minuten ließ sich Alexandr Denissov nach einer gegen ihn ausgesprochenen Zeitstrafe zu einer Beleidigung seines Gegenspielers hinreißen. Die Schiedsrichter waren in Hörweite, zückten die Rote Karte und fertigten anschließend einen Sonderbericht an – mindestens ein Spiel wird Denissov wohl gesperrt.

Zum Verlauf der jederzeit spannenden, aber selten hochklassigen Partie: Der einmal mehr eingeflogene Rumänien-Student Sönke Brass erzielte zwar den ersten Treffer der Partie, doch wenige Minuten später übernahm Herbede die Führung. Weil die Schwerter sich selbst im Weg standen, hechelten sie bis zum 13:15-Pausenrückstand ständig hinterher. „Natürlich merkt man den Jungs den nervlichen Druck an“, stellte Quass fest – wohl die plausible Begründung für die hohe Fehlerquote.

Trotz Denissovs Bärendienst ging die HSG sieben Minuten nach Wiederanpfiff erstmals wieder in Führung – 18:17 durch Dominik Yaltzis. Als Nico Paukstadt zum 24:21 einwarf, waren es sogar drei Tore Vorsprung (46.), aber auf der sicheren Seite waren die Gastgeber bis zum Schluss nicht. Auch noch nicht nach Tim Schröters Tor zum 30:28 70 Sekunden vor Schluss. Denn Herbede konterte postwendend und hatte nach dem Anschlusstreffer sogar nochmal Ballbesitz, als die Unparteiischen gegen die HSG auf Zeitspiel entschieden. Doch der letzte Angriff der Gäste verpuffte – der Rest war zunächst tiefes Durchatmen und dann ausgelassener Jubel der Spieler der HSG Schwerte/ Westhofen.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (3), Tim Gurol (4), Nico Paukstadt (9/5), Alexandr Denissov (1), Tim Decker (2), Tim Schröter (1), Peter Hengstenberg, Sönke Brass (5), Tim Schlütz, Niklas Linnemann (5), Christoph Kämper.


HVE Villigst-Ergste - VfL Eintracht Hagen 3 29:19 (16:9)

Diese Partie wird es wohl nicht in die Liste ihrer nennenswertesten Saisonspiele schaffen. Nichtsdestotrotz gestaltete die HVE Villigst-Ergste das 29:19 (16:9) gegen VfL Eintracht Hagen 3 über weite Strecken souverän.

Eine kleine Schwächephase erlaubten sich die Schützlinge des Trainergespanns Dirk Mimberg und Thorsten Stange nach dem Wiederanpfiff, als Hagen aus einem 16:9 zur Pause ein 16:13 (37.) machte. Zuvor hatten die Villigst-Ergster die Gäste mit ihrer massiven 6:0-Deckung vor Probleme gestellt: Dem VfL fehlte ein Rückraumschütze für die einfachen Treffer. Diese hatte aber die HVE: Das Rückraumtrio Dommermuth, Koch und Mimberg hatte zur Pause schon genauso oft genetzt wie das gesamte Gästeteam.

Diese Stärke neutralisierte die Eintracht nach dem Seitenwechsel zunächst mit einer offensiveren Deckung und kam so wieder in Schlagdistanz. Trainer Stange auf der HVE-Bank tat das einzig richtige und nahm eine Auszeit, um sein Team neu auszurichten. „Wir hatten diese Schwächephase, haben sie dann aber auch schnell korrigiert“, fasste der Coach den Start in den zweiten Durchgang treffend zusammen.

Seine Mannschaft ging nun deutlich zielstrebiger in die Eins-gegen-Eins-Aktionen, zudem nahm Maurice Rolfsmeyer im Tor der Hausherren nun einige Bälle weg. In der Folge stellte der starke Moritz Dommermuth mit seinem Treffer zum 21:15 in der 42. Minute wieder einen Sechs-Tore-Vorsprung her und die Villigst-Ergster setzten langsam aber sicher den Blinker in Richtung Siegerstraße. Spätestens als Dommermuth zum 25:18 (53:) traf, war die Partie gelaufen. „Hagen war heute wirklich nicht schlecht, aber wir haben es dann auch gut gemacht“, meinte Stange nach dem Spiel.

Villigst-Ergste: Lukas Daskiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Nils Stange (3), Moritz Dommermuth (8), Philipp Koch (6), Alex Hänel (2), Louis Marquis (2), Hendrik Hollatz (1), Johannes Stolina (2), Jannis Mimberg (4), Felix Ständker, Robert Stelzer (1).

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