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Quass: "Die Verunsicherung ist groß"

SCHWERTE Spätestens mit der enttäuschenden 36:38-Schlappe am Sonntagabend in Herne muss man feststellen, dass die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwerte-Westhofen ihre selbst gesteckten Erwartungen derzeit nicht erfüllen. Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen weht auch Mischa Quass der Wind etwas schärfer ins Gesicht. Michael Dötsch sprach mit dem 27-jährigen Spielertrainer der HSG.

Quass: "Die Verunsicherung ist groß"

Mischa Quass, Spielertrainer der HSG Schwerte-Westhofen, kann mit der Zwischenbilanz nach dem ersten Drittel der Saison nicht zufrieden sein.

Mischa Quass, 7:11-Punkte sind bei Weitem nicht das, was die HSG sich vorgenommen hat. Kurz und knapp gefragt: Wie kommt's?Quass: Man kann nicht sagen, dass wir in irgendwelchen Belangen große Probleme haben. Es sind eher viele kleine Dinge, die da zusammenkommen und die in der Summe dafür sorgen, dass die Ergebnisse nicht stimmen. Wir hatten zuletzt ein paar angeschlagene und verletzte Spieler und konnten auch im Training nicht so gezielt arbeiten wie man sich das wünschen würde.

36, 37 und 38 Gegentore in den letzten drei Spielen - das ist sicher zu viel. Wie ist das zu erklären?Quass: In den ersten Saisonspielen war's umgekehrt. Da haben wir hinten gut gestanden und hatten im Angriff unsere Probleme. Jetzt ist es umgekehrt. Natürlich liegt das aber auch am jeweiligen Gegner, auf den wir uns immer versuchen einzustellen.

Phasenweise gelingt das auch, aber dann verfallen wir oft wieder in einfache Fehler und kassieren dann auch einfache Gegentore, und die Verunsicherung ist groß.

Es sind nur drei Punkte zum Tabellenvorletzten Welper, den kommenden Gegner. Müssen sich die HSG-Anhänger auf einen Abstiegskampf einstellen?Quass: Ich hoffe nicht. Aber gegen Welper am Sonntag, das ist schon ein mehr als wichtiges Spiel - zumal unser Restprogramm bis zum Jahresende hammerhart ist. Die beiden Punkte am Sonntag müssen wir unbedingt holen, das ist klar. Diesen Druck haben wir uns jetzt selbst auferlegt.

"Ich werde mich nicht verleiten lassen"

Es werden Stimmen laut, dass die Konstellation Torwart und Trainer Mischa Quass in Personalunion nicht die glücklichste ist. Gibt es Überlegungen, sich mehr auf einen der beiden Jobs zu konzentrieren?Quass: Ich werde mich nicht von irgendwelchen Meinungen von außen dazu verleiten lassen, jetzt plötzlich alles zu verändern. Ich denke nicht, dass in dieser Konstellation das Problem liegt, denn die Zusammenarbeit mit Henning Becker auf der Bank funktioniert nach wie vor uneingeschränkt gut.

Wenn es nicht läuft, hinterfragt sich aber doch sicherlich auch der Trainer, oder?Quass: Natürlich fragt man sich, was man anders und besser machen könnte. Mit Henning Becker und auch mit Stefan König als sportlichem Leiter bin ich permanent im Gespräch. Aber ich bin nicht der Meinung, dass wir irgendwelche weltbewegende Dinge verändern müssten. Es wäre sicherlich der völlig falsche Weg, wenn wir jetzt das Handballspielen neu erfinden wollten.

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