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Fußball

RW Deuten erkämpft sich einen Punkt

DEUTEN Der SV RW Deuten hat sich im Heimspiel gegen Langenbochum einen Punkt im wahrsten Sinne des Wortes erkämpft – denn die Hellekamp-Elf spielte fast die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl.

Die Gastgeber hatten große Personalprobleme. Kurzfristig fiel auch noch Daniel Klöckner aus, für ihn rückte Co-Trainer Benedikt Erlemann in die Startelf. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Auf beiden Seiten lief der Ball phasenweise zwar ganz ordentlich, vor den Toren passierte aber kaum etwas. Die beste Deutener Chance hatte Simon Wilkes, dessen Schuss aus 20 Metern aber knapp am Pfosten vorbeistrich.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste ihre beste Phase, doch Deutens Keeper Hendrik Gottschalk parierte zweimal glänzend. Dann folgte eine Szene, die auf der Deutener Bank für Kopfschütteln sorgte. Jonas von Gostomski kam im Zweikampf einen Schritt zu spät und foulte seinen Gegenspieler hart. Die Rote Karte, die der Schiedsrichter, zückte war aber sicher übertrieben. In Unterzahl zogen sich die Deutener weit zurück. Langenbochum hatte viel Ballbesitz, aber kaum Ideen. So hatte die Deutener Abwehr um Kapitän Hendrik Wiersch kaum Probleme, den Ball vom eigenen Tor fern zu halten. Auf der anderen Seite blieben die Rot-Weißen durch Konter über den schnellen Lukas Nolte stets gefährlich. Zunächst scheiterte der Angreifer an Langenbochums Torhüter Sascha Vitolins, später rutschte Jan Pohlmann nur knapp an seiner Hereingabe vorbei. Deutens Trainer Michael Hellekamp konnte mit dem Remis aber am Ende gut leben: „Wenn man so lange in Unterzahl spielt, ist das ein gutes Ergebnis. Das haben die Jungs sehr ordentlich gemacht.“ Deuten: Gottschalk, Erlemann (75. Große-Geldermann), Wiersch, C. Baron, Kehl, Wilkes (90. R. Baron), Hennebach (76. Hester), Pohlmann, Winter, Nolte, von Gostomski. Tore: - Bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen von Gostomski (Deuten/55.) wegen groben Foulspiels.

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