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Radler Yannick Bergsma wird ein Berliner

SCHWERTE Noch tritt das 15-jährige Radsporttalent Yannick Bergsma für den RSC 77 Schwerte in die Pedalen - aber nicht mehr lange. Denn Bergsma wechselt nach den Sommerferien auf eine "Eliteschule des Sports" und startet dann künftig für den SC Berlin. Ein Porträt.

von Ruhr Nachrichten

, 12.08.2008
Radler Yannick Bergsma wird ein Berliner

Yannick Bergsma startet künftig für den SC Berlin.

Die Werner-Selenbinder-Schule ist ein Schul- und Leistungszentrum in Berlin. Den Titel: "Eliteschule des Sports" vergibt der Deutsche Olympische Sportbund an Einrichtungen, die schulische und sportliche Förderung optimal verknüpfen. Sportler wie Claudia Pechstein, Franziska van Almsick und Stefan Kretschmar sind dort zur Schule gegangen.

Um Schule und Sport gleichermaßen erfolgreich zu absolvieren, packt das Talent zum 1. September seine Koffer und wird dann in der Bundeshauptstadt die Schulbank drücken.

Mit sechs Jahren begann Yannick mit dem Radsport. Mit sechs Jahren gewann er auch sein erstes Anfängerrennen. Dies war der Startschuss für viele Radrennen und noch mehr Trainingskilometer.

Fünf bis sechsmal pro Woche trainiert er, fährt zwischen 200 bis 400 Kilometer pro Woche mit dem Rad, macht außerdem Krafttraining und Dehnübungen. Einmal in der Woche fährt er zum Kadertraining des Landes NRW bis nach Kaarst-Büttgen auf die Radrennbahn.

20 Stunden Training pro Woche Fast 20 Stunden nimmt sein Training pro Woche in Anspruch, die Zeit für die Rennen an den Wochenenden ist dabei noch nicht einmal eingerechnet. Da kommt die Schule zwangsläufig manchmal ein bisschen zu kurz.

In Berlin soll alles anders werden. Dort wird Yannick eine 9. Klasse speziell für Radfahrer und Eisschnellläufer besuchen. Unterricht und Training sind eng aufeinander abgestimmt. Der Erwerb des Abiturs ist dort in 14 Schuljahren möglich. Wohnen wird er im angeschlossenen Internat. So entfallen für ihn auch die langen Wegstrecken zum Training, auf denen er oft im Auto seine Schulaufgaben gemacht hat. Am meisten freut er sich jedoch aufs Berliner Training, nach dem Motto: "Gemeinsam quälen, tut nicht so weh."

Gern wäre Yannick Bergsma auf eine Schule in der Nähe gegangen, aber in NRW gib es keine vergleichbare Einrichtung.

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