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Radsport: Jan Tschernoster landet auf Rang zehn

Deutsche U23 Straßenmeisterschaft

Jan Tschernoster ist bei den Deutschen U23 Straßenmeisterschaften der Radfahrer auf Platz zehn ins Ziel eingefahren. Der Fahrer vom RSC Werne rollte nach 154 Kilometer - wegen der heißen Temperaturen 26 Kilometer weniger als zunächst veranschlagt, ganz alleine ins Ziel ein.

WERNE

, 05.07.2015
Radsport: Jan Tschernoster landet auf Rang zehn

Jan Tschernoster (r.) konnte sich zunächst in der Spitzengruppe behaupten, musste dann aber abreißen lassen.

Ganz allein fuhr Tschernoster, der für das Team Rose NRW an den Start ging, am Ende über die Ziellinie. Er war der Zehnte, die die Linie überquerte. Die Zeit sei dabei total Nebensache, erklärte der Werner. Denn da sich die einzelnen Strecken in ihrer Beschaffenheit stark unterscheiden können, sind auch gleich lange Strecken schwer miteinander zu vergleichen. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, bei welcher Zeit ich ins Ziel gekommen bin", sagt Tschernoster und lacht. "Das spielt aber auch keine Rolle. Auf die Platzierung kommt es im Endeffekt an.

Und mit Platz zehn ist der 19-Jähriger mehr als zufrieden. Schon früh war er auf sich allein gestellt. Mit einer neunköpfigen Spitzengruppe setzte er sich ab der dritten Runde ab. Musste ab diesem Zeitpunkt auf die Hilfe seiner Mannschaft verzichten. "Ab der dritten Runde ist das Feld immer weiter auseinander gerissen. Wir waren lange zu neunt. Doch am Ende zerstreuten sich auch noch die kleineren Gruppen," sagte Tschernoster.

Allein ging am Ende auch der Sieger über die Ziellinie. Nils Politt vom Team Stölting beendete die elfte Runde mit über einer Minute Vorsprung vor seinem Teamkollegen Moritz Backofen. Tschernoster fuhr rund zweieinhalb Minuten nach dem Sieger ins Ziel. Die hohen Temperaturen und die anspruchsvolle Strecke ließen einzelne Fahrer immer wieder den Anschluss verlieren. Auch Tschernoster musste das Spitzenfeld deshalb ziehen lassen.

Schwieriges Gelände

Über einen steilen Anstieg ging es in Bruchsal auf den knapp 16 Kilometer langen Rundenabschnitt. Danach ging es weiter durch extrem welliges Gelände und schmale Straßen. "Für die Bedingungen war meine Leistung wirklich ordentlich, denke ich", sagte der 19-Jährige.

Ordentlich war dabei auch sein Wasserverbrauch. Bei der Hitze waren die Fahrer von der ersten Runde an gezwungen, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bei elf Runden kommt da jede Menge zusammen. "Ich habe pro Runde mindestens eine Flasche getrunken. Das ist jedes Mal ein halber Liter. Insgesamt waren es glaube ich 15", erklärt Tschernoster.

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