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Radsportfestival feiert gelungene Premiere

DORSTEN Am Ende eines langen Radrenntages gab es gestern rund um die Bovenhorst nur zufriedene Gesichter. Die Veranstalter des 1. Dorstener Radsportfestivals durften zurecht von einer gelungenen Premiere sprechen.

Radsportfestival feiert gelungene Premiere

Auch die Kleinsten der Jahrgänge 2001 bis 2003 gingen mit Feuereifer auf die Strecke.

Über sechs Stunden hatten sich die Rennen auf dem Rundkurs über Wasserturm, Bovenhorst und Feldhausener sowie Gladbecker Straße hingezogen, als kurz vor 19 Uhr die letzten Siegestrophäen ihre stolzen Besitzer fanden. Doch für die Organisatoren vom RSC Dorsten und ihre Helfer von THW und Polizei war der Tag noch viel länger gewesen.

Ab 10 Uhr hatten die 25 THW-Männer aus Marl zusammen mit den Dorstener Radsportlern begonnen, die Strecke abzusichern und zu sperren. „Alles hat vorbildlich geklappt“, lobte THW-Einsatzleiter Marco Kläne den problemlosen Ablauf und auch die Polizei meldete „Alles ruhig“. Einziger Zwischenfall war ein Krankentransport in der Siedlung am Wasserturm, für den die Rennen zwischenzeitlich kurz unterbrochen werden mussten. Stephan Rokitta, 2. Vorsitzender des RSC Dorsten, konnte sich da nur anschließen: „Die Strecke hat sich vollauf bewährt.“ Gut möglich also, das die nächste Dorstener Stadtmeisterschaft wieder rund um den ehemaligen Wasserturm führt. Über 200 Aktive waren ebenfalls ganz im Sinne der Veranstalter und auch der Zuschauerzuspruch stellte sie zufrieden. Nicht nur bei den Rennen der Kinder und Jugendlichen säumten zahlreiche Familienangehörige, Freunde und Fans die Straßen. Auch die Fahrer der Jedermannklasse durften sich über reichlich Anfeuerungsrufe vom Straßenrand freuen. Da konnte es Stephan Rokitta auch gut verkraften, dass er seinen Vorjahressieg als Stadtmeister nicht wiederholen konnte. Im Duell mit dem neuen Titelträger, dem für Westerholt startenden Dorstener Oliver Bockholt, hatte er um eine Radlänge das Nachsehen. Dritter wurde Rokittas Clubkamerad Christian Heidermann. In der Wertung der Kreismeisterschaft wiederholte sich das Duell Rokitta gegen Bockholt, und wieder hatte Bockholt die Nase vorn. Platz drei ging hier an den Westerholter Arndt Krause.

Spannend wurde es im abschließenden Vierer-Mannschaftsfahren. Den Sieg über die 4,8 km lange Strecke von drei Runden sicherte sich das „Team 9“, das sich erst unmittelbar vor dem Start zusammenfand in unangefochtenen 6:1546. Doch dahinter lieferten sich drei Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen und kamen innerhalb weniger Zehntel ins Ziel. Platz zwei ging schließlich an die erste Mannschaft des RSC Dorsten mit 6:19,18 Minuten vor dem Team Wüster (6:19,61) und dem VC Westerholt (6:19,94). 

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