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Rauf und runter in den Bergen - Werner Schröder beim Ultralauf im Chiemgau

Leichtathletik

Einer Herausforderung der besonderen Art stellte sich Werner Schröder vom FC Nordkirchen. Er wagte sich an den Start eines 100 km-Laufs. Dafür wählte er gleich den zurzeit schwierigsten Ultralauf in Deutschland aus, den Chiemgauer 100 km-Bergultralauf. Am Ende belegte er Platz 44.

NORDKIRCHEN

12.08.2010
Rauf und runter in den Bergen - Werner Schröder beim Ultralauf im Chiemgau

Werner Schröder absolvierte mit dem Chiemgauer 100 km-Bergultralauf einen der schwersten Bergläufe überhaupt.

Neben der selbst gestandenen Marathonläufern Respekt einflößenden Streckenlänge sorgten insgesamt ca. 4400 Höhenmeter dafür, dass sich nur 98 Läuferinnen und Läufer auf die anspruchsvolle, landschaftlich aber sehr reizvolle Strecke durch den südlichen Chiemgau wagten. Der teilweise alpine Parcours verläuft in Form einer Acht durch die faszinierende Bergwelt des südlichen Chiemgaus. Dabei wird auf einer Eingangsrunde von 26 km Länge zunächst der Rauschenberg umrundet. Zu den Highlights der folgenden 74 km zählen u.a. die Hörndelwand (1684 m) und der Hochfelln (1674 m), so dass große Teile der Strecke über sehr schmale und steile alpine Wanderwege verlaufen, die von den Ultrasportlern neben einem gehörigen Maß an Ausdauer und Kraft absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.Zeitlimit von 18 Stunden Angesichts der Länge des Wettbewerbs erfolgte der Start morgens um fünf Uhr im Ruhpoldinger Waldstadion bei nur 7 Grad Celsius Außentemperatur. Während des Wettkampfs kletterten die Temperaturen bis auf 25 Grad Celsius, worüber sich die Sportler bei ihrer schweißtreibenden Ausdauerprüfung aber nicht unbedingt freuten. Wegen der einsetzenden Dunkelheit und der damit verbundenen zusätzlichen Gefahren hat der Veranstalter das Zeitlimit für die Bewältigung der 100 km-Distanz auf 18 Stunden festgelegt. Wer nur eine Minute länger benötigt, kommt nicht mehr in die Wertung, was ganz bitter drei Läufer erfahren mussten, die sich nur um rund eine Minute "verspäteten". Von 98 kamen nur 52 in die Wertung Ganz souverän, mit einem beruhigenden Zeitpolster ausgestattet, bewältigte der Olfener Berglaufspezialist Werner Schröder diese Herausforderung der besonderen Art innerhalb des Zeitlimits und erreichte überglücklich nach 17:11 Stunden das Ziel im Ruhpoldinger Waldstadion. Ein Beleg für den selektiven Charakter des Rennes ist die Tatsache, dass von den 98 gestarteten Sportlern nur 52 in die Wertung kamen. Dieser hohe Ausfallquote ist sicherlich nur zu einem geringen Maß dem Umstand geschuldet, dass die ohnehin schwierige Strecke durch heftige Regenfälle im Vorfeld sehr matschig und damit ungemein rutschig geworden war. Unter den 52 Finishern belegte Schröder Platz 44.

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