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Regen sorgt für Frust - TC RW denkt dennoch an Neuauflage

Tennis

Als der letzte Ball geschlagen war am Sonntagabend, ging in der "dritten Halbzeit" beim Tennisclub Rot-Weiß Schwerte noch so manch ein Getränk über den Tresen. Und sicher wurde dabei auch eine Portion Frust mit heruntergespült - nach diesem schlechten Wetter während des hochkarätigen Turniers um die Internationale Westfälische Meisterschaft der Herren 30.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 30.08.2010
Regen sorgt für Frust - TC RW denkt dennoch an Neuauflage

Manfred Hoppe, Vorsitzender des TC Rot-Weiß Schwerte, nahm die widrigen Bedingungen beim hochkarätigen Tennisturnier in Schwerte-Ost relativ gelassen.

"Natürlich war das unbefriedigend - vor allem für unsere Vereinsmitglieder und alle, die den guten Sport hier sehen wollten. Aber letztlich ist es auch kein Grund für uns zu sagen, nächstes Jahr machen wir es nicht mehr", nahm´s Vereinsvorsitzender Manfred Hoppe vergleichsweise gelassen. Geschätzte 200 Zuschauer mögen es über den Tag verteilt am Endspieltag gewesen sein, mindestens doppelt so viele wären wohl bei besseren äußeren Bedingungen gekommen. "Im Vergleich zu den Stadtmeisterschaften hatten wir nur ein Drittel Umsatz", verriet Hoppe. In den Ruin stürzt das Turnier den Verein aber keineswegs - im Gegenteil: "Die Ausgaben sind im Vorfeld durch Sponsoren gedeckt, ansonsten würden wir das Turnier nicht machen", stellt Hoppe klar.

So scheint es also - zumindest nach aktuellem Stand der Dinge - auf eine Neuauflage im nächsten Jahr hinauszulaufen. Das wäre auch im Sinne von Tim Richter, dem am Sonntag deutlich anzusehen war, wie sehr es ihn ärgerte, dass das von ihm auf die Beine gestellte Teilnehmerfeld der Hochkaräter unter den ungemütlichen Bedingungen zu leiden hatte. "Aber was will man machen?" fragt Richter, ohne darauf eine Antwort zu erwarten. Vor allem die alternativlose Verlegung des Endspiels in die Halle, in der es naturgemäß an Flair, Atmosphäre und Zuschauerplätzen fehlt, war bitter - vom sportlichen Wert dieses Duells zwischen Franz Stauder und Axel Pretzsch mal ganz abgesehen. Bei aller Begeisterung für die Aufschlagstärke des Turniersiegers wären dem fachkundigen Publikum ein paar längere Ballwechsel doch lieber gewesen. Dazu kam es auf dem schnellen Teppichbelag jedoch kaum einmal.

Trösten durften sich die emsigen Macher des Turniers damit, "dass uns alle Spieler bestätigt haben, dass sie sich wieder sehr wohl bei uns gefühlt haben", wie Richter sagt. Selbst Marc Kevin Goellner habe sich nach seinem schmucklosen Ausscheiden am Samstagmittag nochmal aus dem Auto bei ihm gemeldet, erzählt Richter. Auf den 39-jährigen Ex-Daviscupspieler war jedoch besonders Manfred Hoppe nicht so gut zu sprechen: "Für mich gab es zwei Enttäuschungen des Wochenendes: Die Leistung von Goellner und das Wetter."

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