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Rettungsschwimmen: Susi Kornek fischt WM-Titel ab

SCHWERTE Schwerte hat eine Weltmeisterin: Susanne Kornek siegte bei den Titelkämpfen der Rettungsschwimmer in Berlin in der Disziplin "Retten mit der Leine" zusammen mit ihrer Teamkollegin Claudia Schlepphorst.

Rettungsschwimmen: Susi Kornek fischt WM-Titel ab

Weltmeisterin: Rettungsschwimmerin Susanne Kornek.

Das Szenario der Disziplin: Der Retter hat ein Seil, das er nach dem Startkommando aufwickeln und einem zwölf Meter entferntem Schwimmer zuwerfen muss und ihn anschließend ans Ufer ziehen muss. Kornek und Schlepphorst brauchten für diese Rettung gerade einmal 13,35 sek und waren in einem Herzschlag-Finale damit eine Hundertstel schneller als die belgische Konkurrenz.

Auch in den übrigen Disziplinen schlug sich die Schwerter DLRG-Vertretung gut. In ihrer Paradedisziplin, 50m Retten, erreichte Kornek einen guten zehnten Platz in einem starken Teilnehmerfeld. Für die Bergung einer Puppe im drei Meter tiefen Becken und einen Hin- und Rückweg von je 25 Metern benötigte sie sehr gute 40,43 sek und konnte sich im Finale sogar um eine Sekunde gegenüber den Vorläufen verbessern. Anil Sezen erreichte in 35,75 sek den 24. Platz und verpasste damit den Einzug in das Final der besten 16 um nur acht Zehntelsekunden - eine beachtliche Leistung für den 16-Jährigen.In der "Puppenstaffel" Dritte

Gute Ergebnisse erzielten die Schwerter auch in der Puppenstaffel, denn Kornek gewann mit dem Team aus Rheda-Wiedenbrück die Bronzemedaille. Auch der Schwerter Nachwuchs konnte sich ins Finale schwimmen. Jessica Klimek, Maximiliane Flacke, Jennifer Krause und Vanessa Kik erreichten mit Rang 16 das Finale und konnten sich da noch einmal mit Platz 15 steigern - eine tolle Leistung für diese junge Mannschaft, die bei ihrer ersten WM-Teilnahme direkt einen Finaleinzug feiern konnte. Auch bei der Herrenstaffel mit Christian Jarosch, Michael Werth, Marius Kreutzer und Anil Sezen war der Finaleinzug einkalkuliert. Weil bei einem der vier Schwimmer das Gesicht der Puppe jedoch kurzfristig unter Wasser geriet, war der Rettungsgedanke nicht mehr klar ersichtlich und es folgte die Disqualifikation in dieser Disziplin. Besonders bitter: Die Zeit hätte für die Finalteilnahme gereicht.

Sonja Fabri und Marius Kreutzer konnten im 100m Retten mit dem Gurtretter und Flossen überzeugen. Fabri verbesserte sich um vier Sekunden und schwamm in 1:08,88 Minuten auf einen hervorragenden 23. Platz, Kreutzer konnte sich ebenfalls um gleich zwei Sekunden verbessern und erschwamm in 1:01,55 Minuten den 41. Platz.

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