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Riesen-Überraschung: SV Brambauer bejubelt 8:8 fast wie einen Sieg

BRAMBAUER Aufsteiger Brambauer ist endgültig in der Eliteklasse angekommen und hat die Konkurrenz verblüfft. Gegen den SV Krefeld holte der SVB im heimischen Becken ein 8:8 heraus. Und das, obwohl vier Mann fehlten.

von Von Bernd Janning

, 09.12.2007
Riesen-Überraschung: SV Brambauer bejubelt 8:8 fast wie einen Sieg

Marc Mennes (r.) war der Garant für den Erfolg.

1. Liga, Abstiegsrunde - SV Brambauer - SV Krefeld 72 8:8 (3:3, 1:1, 2:2, 2:2)Auch ohne vier Stammspieler verdiente sich der SVB den vierten Punkt in der laufenden Spielzeit. Trainer Norbert Siemund jubelte: "Damit liegen wir schon einen Zähler über dem von mir angepeilten Soll." In den nächsten beiden Spielen im Januar "zuhause" in Kamen seien zwei Siege eingeplant. "Das ist mit der Einstellung wie jetzt gegen Krefeld machbar - jeder kämpft für jeden."

Siemund hatte sein Team umgebaut. Diese Aufgabe konnte Krefeld nicht lösen, setzte sich nicht ab. Garant des SVB-Erfolges war Marc Mennes, der den gegnerischen Center abblockte. Die starken Packenius-Brüder kamen nicht zum Zuge. Brambauer musste nur die fünf Treffer von Torjäger Goldbaum zulassen.

Der Gastgeber drehte, wie geplant, im zweiten Abschnitt auf. Doch beim Stande von 5:6 (23.) wollte niemand aus der SVB-Riege einen fälligen Strafwurf setzen. "Ich musste die Jugend schützen. Somit schied Jan Biermann als Schütze aus. Ich habe mich für meinen Sohn Patrick entschieden, der bis dahin nicht so recht getroffen hat. Ich wusste, verwandelt er, bekommt er einen Lauf", erklärte Siemund.

Patrick Siemund vollstreckte, warf das 7:6 und glich mit seinem dritten Tor in Serie noch 88 Sekunden vor dem Abpfiff zum 8:8 aus. Kein Team setzte sich in diesem packenden Spiel mit mehr als einem Tor ab, wobei die Krefelder fünfmal vorn lagen.

"Unglaublich, wie meine die Mannschaft die Ausfälle weggesteckt hat", zeigte sich Siemund stolz auf seine Kampftruppe, die jetzt schon vier Punkte auf ihrem Konto hat. Eben diesen hohen Einsatz ließen die Krefelder vermissen.

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