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Robin Schwick ist ein Volltreffer beim FC Nordkirchen

Fußball-Bezirksliga

Robin Schwick ist beim FC Nordkirchen kometenhaft eingeschlagen. Auf der Außenbahn ist der 19-Jährige schon gar nicht mehr wegzudenken. Er tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters.

Nordkirchen

, 03.09.2018
Robin Schwick ist ein Volltreffer beim FC Nordkirchen

Dass Robin Schwick (l.) erst 19 Jahre alt ist, merkt man ihm nicht an. Frech belebt er über die linke Seite das Offensivspiel. Er kam aus der Westfalenliga-U19 des SV Lippstadt. © Sebastian Reith

Emil Schwick war in Nordkirchen ja schon ein bekannter Fußballer. Fünf Jahre lang kickte er für den FC Nordkirchen, war Teil der Aufstiegsmannschaft in die Bezirksliga vor zehn Jahren. Als der FC Nordkirchen vor anderthalb Jahren in akute Abstiegsnot geriet, kehrte er als Co-Trainer zurück. Mittlerweile hat sich der 46-Jährige davon wieder verabschiedet, doch der Name „Schwick“ taucht trotzdem wöchentlich auf den Spielberichten auf.

Sein Sohn Robin (19) schnürt seit dieser Saison die Schuhe für die Schwarzweißen. Auf der linken Seite bildet der Linksfuß zusammen mit Stürmer Patrick Trawinski (20) ein ganz junges Duo, das in Situationen die Bezirksliga-Gegner schwindelig spielt. Er passt in das Konzept des FC Nordkirchen, junge Spieler aus der Region zu verpflichten. „Ich wollte eigentlich etwas höher spielen. Aber wir sind eigentlich keine Mannschaft, wir sind alles Freunde“, sagt Robin Schwick.

Knie bereitete lange Schmerzen in der Vergangenheit

Vor einem Jahr dagegen konnte er gar nicht spielen. Das Knie bereitete ihm immer wieder Probleme. Erst ein Teamarzt von Schalke 04 erkannte, dass eine Vernarbung eines Schleimbeutels für Schmerzen unter der Kniescheibe sorgt. Durch eine Operation waren die Schmerzen behoben. Seit Februar trainiert er wieder, momentan präsentiert sich Robin Schwick topfit, erzielte am Sonntag gegen Brambauer seine Tore zwei und drei und seinen ersten Bezirksliga-Doppelpack.

Wer ist besser, Vater oder Sohn? „Ich sage mal, der Sohn“, sagt Emil Schwick, der den Jungen aber auch bremst: „Wir müssen die Kirche noch im Dorf lassen. Er hat ein Jahr gar nicht gespielt.“ Der Unterschied zwischen Emil und Robin: Der Vater spielte rechts vorne, Schwick kommt derzeit über die linke Außenbahn. „Es ist schon etwas Besonderes für den Verein zu spielen, für den der Vater auch gespielt hat“, sagt Robin Schwick.

Jaber hält Schwicks Entwicklung nicht für abgeschlossen

Sein Trainer Issam Jaber hält große Stücke auf den 19-Jährigen. „Er ist noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten und hat Chancen nach oben. Bisher macht er es schon wirklich gut“, sagt Jaber. Auch die Defensivarbeit des linken Mittelfeldspielers, der ohne Wenn und Aber auch nach hinten arbeiten muss, lobte er, obwohl sich Brambauer Schwicks Seite für seine Angriffe ausgesucht hatte und in der Anfangsphase auch durchkam.

Fast hätte Schwick seine durchweg guten Leistungen mit einem Dreierpack gekrönt. Im Weg war ihm da nur der Pfosten in der 90. Minute.

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