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Rollstuhlbasketball: André Bienek auf dem Weg zu den Paralympics

CASTROP-RAUXEL Am Freitag (29. August) macht sich die deutsche Nationalmannschaft der Rollstuhlbasketballer auf den Weg zu den Paralympics nach Peking. Im Team ist der Castrop-Rauxeler André Bienek. Der Habinghorster sprach vor dem Abflug mit unserer Redaktion über seine Ziele und Erwartungen an das Turnier in China.

von Von Moritz Süß

, 26.08.2008
Rollstuhlbasketball: André Bienek auf dem Weg zu den Paralympics

Andre Bienek im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

Die Paralympics finden vom 6. bis 17. September in Peking statt. Die deutschen Rollstuhlbasketballer treffen dabei in der Vorrunde auf die Teams des Iran, von Japan, Weltmeister Kanada, Europameister Schweden sowie Südafrika. Als Ziel hat sich das deutsche Team dabei das Halbfinale gesteckt, das wäre "schon ein großer Erfolg", so Bienek. Andre Bienek bewertet die Leistungsdichte innerhalb des Turniers als sehr hoch, identifiziert allerdings zwei klare Favoriten: "Die kanadische und die US-amerikanische Mannschaft haben die größten Chancen auf paralympisches Gold. Wer danach kommt, kann keiner so genau sagen." Bieneks Aufgabe im deutschen Team "ist die Defense, also die Verteidigung. Ich arbeite gerne für andere, damit sie Punkte machen können. Aber wenn es eng wird, kann ich genauso punkten wie alle anderen. Unser Team ist da sehr ausgewogen." Bienek glaubt, dass seine Zeit in den USA und die Erfahrungen, die er in der amerikanischen College-Liga gesammelt hat, auch im Laufe des Turniers hilfreich sein können: " Ich habe sehr viel in den USA gelernt. Ich habe mit vielen Spielern zusammen gespielt, auf die wir im Turnier treffen können. Also weiß ich, wie sie spielen. Dennoch wird das Turnier immer noch ein hartes Stück Arbeit."

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