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SC Hennen: "Müssen uns an rustikale Gangart gewöhnen"

HENNEN Wer so lange auf einen Aufstieg in die Bezirksliga gewartet hat wie der SC Hennen, der möchte ganz bestimmt nicht sofort wieder absteigen. Und Trainer Dieter "Titus" Lemke macht sich auch keine Sorgen, dass dies passieren könnte.

von Von Michael Dötsch

, 14.08.2008
SC Hennen: "Müssen uns an rustikale Gangart gewöhnen"

Dieter Lemke, Trainer des SC Hennen.

"Vom spielerischen Potenzial zähle ich unsere Mannschaft zu den besten sechs der Bezirksliga. Ich halte einen Platz zwischen fünf und acht für möglich", nennt Lemke seine Zielsetzung für die "Zebras".

Spielerisch scheinen die Hennener also stark genug. Aber dies sei nicht die einzige Qualität, die gefragt ist, um in der höheren Spielklasse zu bestehen, weiß Lemke. "Gerade in der Bezirksliga 7 geht es mit einer rustikalen Gangart zur Sache. Daran wird sich die Mannschaft gewöhnen müssen", prophezeit der Trainer, macht dabei aber nicht den Eindruck, als traue er seinen Schützlingen diesen Lernprozess nicht zu.

Es klingt wie eine Binsenweisheit, doch gilt sie wohl für einen Aufsteiger in besonderem Maße: "Ein guter Start ist wichtig. Wir wollen in Affeln am Sonntag zumindest nicht verlieren und dann unser erstes Heimspiel gegen den BSV Menden 2 gewinnen", gibt Lemke schon eine Marschroute für den Saisonstart aus.

Erst im eigenen Stadion, dann kommen die Bagger A propos Heimspiel: Zunächst können die "Zebras" noch in der gewohnten Umgebung des Naturstadions antreten. Wenn dann dort in ein paar Wochen die Bagger anrollen, um das Projekt Kunstrasen zu realisieren, müssen die Hennener nach Villigst ausweichen. Ein echter Heimvorteil ist das dann nicht mehr, doch Lemke sieht darin kein größeres Problem: "Vielleicht kann das sogar ein Vorteil sein. Auf Asche spielen jedenfalls die meisten Mannschaft sehr ungerne." Auf der anderen Seite sieht er für seine eigenen Schützlinge auch auf Kunstrasen keine Probleme zukommen: "Die Mannschaft ist technisch versiert", meint Lemke - damit müsste man doch auch in der Bezirksliga genügend Punkte einfahren.

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