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Fußball-Landesliga 2

SC Hennens Trainer stehen vor einem Rätsel

HENNEN Dass Stefan Kolatke für einen fußballerischen Sachverhalt keine Erklärung hat, ist selten. Doch für die bescheidene Vorstellung des Fußball-Landesligisten SC Hennen bei der 1:3-Niederlage beim FC Borussia Dröschede hatte der Trainer auch mit zwei Tagen Abstand keine Erklärung parat.

SC Hennens Trainer stehen vor einem Rätsel

Nick Unkhoff (li.) war einer von mehreren Hennener Spielern, die im Iserlohner Nachbarschaftsduell mit dem FC Borussia Dröschede unter Normalform spielten.

 

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Die Mannschaft war überhaupt nicht wiederzuerkennen. Da war kein Feuer drin, das war lethargisch – Peter Habermann und ich wissen wirklich nicht, was da los war“, sind Kolatke und sein Trainerkollege bei der Ursachenforschung offenbar zu keinen brauchbaren Erkenntnissen gekommen.  Ganz bewusst habe man vor dem Spiel die Erwartungshaltung für den prestigeträchtigen Vergleich mit dem Tabellenzweiten niedrig gehalten. „Aber natürlich sind wir dahin gefahren, um mindestens einen Punkt zu holen. Und wenn wir Normalform gebracht hätten, dann wäre uns das auch gelungen.“ Normalform brachten die „Zebras“ aber auf der Emst nach Kolatkes Ansicht nicht.

 So habe er vor allem nach dem zweiten Gegentor (55.) ein Aufbäumen vermisst. „Mit dem Tor zum 2:0 war das Spiel gelaufen. Da kam nichts mehr von uns. Irgendwie fehlte da die richtige Einstellung“, monierte Kolatke. Dabei hätten die Rahmenbedingungen – es war ein Spiel mit Lokalkolorit an einem Samstagabend – für besondere Motivation bei den „Zebras“ sorgen müssen. Kolatke stimmt prinzipiell zu: „So hätten wir es gerne gehabt, aber so war es nicht.“  Die Ratlosigkeit ließ Kolatke nur schwer in den Schlaf kommen. „Ich hab’ das Spiel nachts noch drei Mal verloren“, spukte ihm der Spielverlauf immer wieder durch den Kopf. Für die heutige Trainingseinheit kündigt Kolatke eine härterer verbale Gangart an: „Da werden markige Worte fallen“, so der Trainer. Eine positive Nachricht gibt es dann aber doch noch: Die Verletzung von Benjamin Hederich entpuppte sich nur als leichte Gehirnerschütterung.

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