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SSV-Vorsitzender Romahn: "Solidarische Haltung gegen Gebühren"

Abgaben für Sportstätten

Vor der Entscheidung des Stadtrates über mögliche Nutzungsgebühren für Sportstätten lädt der Stadtsportverband (SSV) die Vereine am Mittwoch, 20. Juni, zur Jahreshauptversammlung ein. Im Interview spricht der SSV-Vorsitzende Ulrich Romahn über Folgen von Nutzungsgebühren.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jens Lukas

, 19.06.2012

Herr Romahn, das Thema "Nutzungsgebühren" steht nicht auf der Tagesordnung ihrer Versammlung... Romahn: Als wir die Einladungen verschickt haben, war das Thema nicht vorgesehen. Wir werden aber den Anwesenden zu Beginn vorschlagen, ob wir die Tagesordnung zur Diskussion anpassen sollen. Ich hoffe, dass die Vereine dort eine solidarische Haltung gegen die Gebühren zeigen. Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen, geht auch der Stadtsportverband den Bach runter.

Sehen Sie denn noch eine Möglichkeit, dass die Einführung der Gebühren für das Training und Spiele noch abgewendet werden kann? Romahn: Wir haben unsere Übersicht darüber, welche Kosten die Vereine durch ihre Arbeit bereits sparen helfen, den politischen Parteien zur Verfügung gestellt. Leider gab es mit Ausnahme der FWI und der SPD keine Reaktionen darauf. Die SPD hat signalisiert, mit uns über eine Art Ersatzleistung statt der Gebühr zu reden.Wie könnten diese Ersatzleistungen aussehen?Romahn: Durch weitere Arbeiten und Verantwortungen, die die Vereine übernehmen, könnten zum Beispiel noch Personalkosten eingespart werden. Wir als SSV können das selbst nicht. Allerdings möchte ich erst einmal Zahlen auf dem Tisch sehen und hören, ob die Einsparsumme bei 300.000 Euro liegt, oder bei den 30.00 Euro, die aus Nutzungsgebühren erlöst werden können.Warum Ulrich Romahn von der Verwaltung fordert, die Kosten für die Sportstätten offen zu legen, lesen Sie im ausführlichen Interview in der Mittwochsausgabe (20. Juni 2012) der Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten.

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