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SV Herbern ärgert sich noch über Elfmeter

Fußball Landesliga 4

Beim SV Herbern ist der Ärger über den Foulelfmeter, der zur 0:1-Pleite gegen den VfB Hüls führte, noch nicht verraucht. Dafür lobt Coach Holger Möllers seine Spieler.

Herbern

, 20.08.2018
SV Herbern ärgert sich noch über Elfmeter

Auf Simon Mors ruhen die Hoffnungen der Herberner, wenn es ums Toreschießen geht. Noch hat er aber einigen Trainingsrückstand. © Verena Schafflick

So wirklich will sich der Ärger bei Holger Möllers nicht in Luft auflösen. Im Gegenteil. Einen Tag nach der 0:1-Niederlage gegen den VfB Hüls ärgerte sich der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Herbern „fast noch mehr“.

Was war passiert? In der 52. Minute gab der Schiedsrichter beim Stande von 0:0 einen sehr zweifelhaften Foulelfmeter. „Wir haben kaum etwas zugelassen und auch der Gegner hat gut verteidigt. Und dann so etwas. Eigentlich war das ein 0:0-Spiel. Der Elfmeter war also entscheidend“, erklärt Möllers.

„Nicht schlechter als Hüls“

Der Trainer lobt ausdrücklich seine Spieler: „Wir waren nicht schlechter als Hüls. Die Jungs haben alles gegeben“, so Möllers. Die Torausbeute sprach am Ende dank des Elfmeters trotzdem für den Gast. Chancen für Herbern waren aber da. Der eingewechselte Simon Mors zum Beispiel hatte zwei gute Möglichkeiten. Stürmer Mors, auf dem große Hoffnungen liegen, ist noch nicht bei 100 Prozent. Urlaubsbedingt verpasste er viel von der Vorbereitung.

„Eigentlich geht für ihn am Freitag die Vorbereitung erst los“, so Möllers, „wir müssen sehen, dass wir ihn schnell in die körperliche Verfassung bringen, damit er seine Qualitäten voll abrufen kann.“ Und von denen sind sie in Herbern überzeugt. „Wenn Simon fit ist, gehört er zu den besten fünf Stürmern der Liga“, meint sein Coach.

Dellwig-Jerez ein „Lichtblick“

Eine andere spannende Personalfrage war die, wer den gelbgesperrten Oscar Cabrera gegen Hüls ersetzen würde. Möllers entschied sich für Daniel Dellwig-Jerez. „Daniel hat alles, was wir von ihm erwartet haben, umgesetzt. Er war ein Lichtblick“, so Möllers. Sein Schützling hätte sich kaum Ballverluste erlaubt und einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Seinen Stammplatz verlieren wird Oscar Cabrera aber nicht. Dafür ist er zu wichtig für das Herberner Mittelfeld. Cabrera sei der „Unterschiedspieler“, so Möllers. „Er wird ins Team zurückkehren. Dafür hängt er sich in jedem Training voll rein.“