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SV Herberns Damen hoffen auf den ersten Dreier

Fußball Landesliga

Der SV Herbern hat unter der Woche die Hürde SV Ostenfelde im Pokal übersprungen. Nun wartet in der Liga mit Arminia Ibbenbüren aber ein anderes Kaliber.

Herbern

, 07.09.2018
SV Herberns Damen hoffen auf den ersten Dreier

Der SV Herbern – hier Laura Brockmeier (l.) und Julia Rummler – wollen gegen Ibbenbüren jubeln. © Marcel Witte

Dass die Damen des Fußball-Landesligisten SV Herbern dem Pokalspiel in Ostenfelde nicht die ganz große Bedeutung zumessen, hatte Trainer Andreas Weber bereits im Vorfeld der Partie angekündigt. Entsprechend startete sein Team fast ausschließlich mit Spielerinnen, denen bisher Spielzeit verwehrt geblieben worden war. Das spiegelte sich gegen den A-Ligisten TSV Ostenfelde auf dem Spielfeld wider. Zwar hatten die Hebernerinnen in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel, allerdings ohne den klassentieferen Gegner dominieren zu können.

Zwar erzielte Merle Urban schon nach fünf Minuten den Führungstreffer, doch nach einem Freistoß erzielte Ostenfelde den verdienten Ausgleich. Im Anschluss wurde Herbern stärker und traf durch Hanna Kruckenbaum zum 2:1 (30.). Erneut dauerte es aber nur wenige Minuten, bis Ostenfelde eine passende Antwort fand. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel traf Jana Puttins zum Ausgleich (33.).

Co-Trainer in Verantwortung

Stepan Schulte-Braucks, der Andreas Weber an der Seitenlinie vertrat, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden und brachte noch vor der Halbzeit Julia Rummler für Jil Breuker. Mit dem Pausenpfiff war es dann ein Eigentor, das die Herbernerinnen wieder in Führung brachte. In Abschnitt zwei brauchte es Glück und eine hervorragend aufgelegte Torhüterin Leonie Saphörster, um den Ausgleich verhindern zu können. Für den Endstand sorgte Julia Rummler. Andreas Weber war nur mäßig zufrieden mit dem Auftritt: „Bis auf Merle Urban und Hannah Gröning konnte sich keiner aufdrängen.“

Gegen Arminina Ibbenbüren II wartet am Sonntag auf die Herbernerinnen ein anderes Kaliber. Weber erwartet einen Gegner auf Augenhöhe: „Das ist ein Gegner, an dem wir uns messen lassen müssen. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel.“ Deshalb ist die Hoffnung auf den ersten Dreier in der Landesliga hoch. „Wir könnten uns ein kleines Polster aufbauen und genauso wichtig: Es wäre gut für unser Selbstvertrauen“, so Weber. Ibbenbüren steht mir drei Punkten auf einen Platz vor den Herbernerinnen.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Siepenweg, Herbern
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