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SV Preußen mit Top Sechs als Ziel

Fußball: Kreisliga A

Beim Trainingsstart des Fußball-A-Kreisligisten SV Preußen 07 sah man am Alten Postweg am Dienstagabend wenige neue, dafür aber viele junge Gesichter. Für die Saison 2017/2018 setzen die Horstmarer auf ein eingespieltes Team mit Eigengewächsen als Verstärkung.

LÜNEN

, 05.07.2017
SV Preußen mit Top Sechs als Ziel

Das Team des Fußball-A-Ligisten SV Preußen Lünen ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Neben Rückkehrer Dennis Schule (mittlere Reihe, 2.v.r) freute sich Co-Trainer Martin Gorny (r.) über viele Neue aus der eigenen Jugend.

Externe Neuzugänge gibt es in diesem Sommer wenige beim Tabellenachten der Vorsaison. Als „Königstransfer“ bezeichnet der Sportliche Leiter Patrick Höfig den Sechser Dennis Schulz. Der Mittelfeldakteur kommt vom Nachbarn und Bezirksliga-Absteiger VfB Lünen. Neu ist das Schulz-Gesicht aber nicht in Horstmar. Schließlich war er erst ein Jahr zuvor vom SVP zum VfB gewechselt und hatte viele Jahre in der Preußen-Jugend gespielt.

Neben Pascal Herrmann (B-Ligist TV Brechten) und Joel Zadi (C-Ligist BSG DWS 21/DEW 21) legen Höfig und Trainer Oliver Harder Wert auf die eigenen Leute. „Wir setzen ganz bewusst auf unsere Jugend“, erklärt Höfig. Harder war lange Jugendtrainer und arbeitete bereits im letzten Jahr eng mit der A-Jugend zusammen. Immer wieder kam der Preußen-Nachwuchs in der ersten Mannschaft zum Einsatz.

Außerdem zeigte sich die Preußen-A zuletzt stark, schaffte souverän den Aufstieg in die A-Liga, und wurde beinahe Stadtmeister gegen Landesligist Westfalia Wethmar. Torwart Rene Peters sowie Justin Tappe und Timo Kloßek wagen nun den Sprung in die eigene Erste. Zwei weitere Jugendliche mit Potenzial haben sich entschieden, sich zunächst in der zweiten Mannschaft zu versuchen.

„Wir starten mit 26 Leuten in die Vorbereitung. Auf allen Positionen sind wir doppelt besetzt, im Tor sogar dreifach“, sagt Co-Trainer Martin Gorny, der zum Vorbereitungsstart den im Urlaub verweilenden Harder vertrat. „Jetzt haben wir die Alternativen, die uns in der letzten Saison gefehlt haben.“

Kaum Abgänge

Zudem bleibt der Kader zusammen. Abgesehen von Marco Kruse (Altherren) und Karsten Menker (beruflich verhindert) gibt es keine Abgänge. Das kann besonders zum Start ein Vorteil sein. „Die Jungs kennen sich“, so Höfig. Die Grundlagen seien vorhanden. Das 4-4-2-System, das zum Ende der Saison schon gut funktionierte, soll beibehalten werden. „Jetzt gilt es, das weiter zu verfeinern und die physischen Grundlagen für das kraftraubende System zu schaffen“, sagt Gorny.

Über Saisonziele sprach Höfig ungern, auch weil man das Ziel der vergangenen Saison verfehlte: „Wir sind nicht da gelandet, wo wir uns es vorgestellt haben. Nach drei Spieltagen waren wir zwar Tabellenerster. Doch danach haben wir die Hinserie verbockt.“ Dann lässt er sich doch hinreißen: „Man sollte von Platz drei bis sechs reden. Für ganz oben wird es nicht reichen.“ Für das obere Tabellendrittel müsse der SVP aber zwei Mankos abstellen. Gorny: „Wir müssen an unserer Konstanz arbeiten.“ Höfig: „In der Defensive müssen wir stabiler werden. Wenn man fünf Tore erzielt hat, musste man Angst haben, noch zu verlieren.“