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Fußball

SV Schermbeck erreicht die Oberliga-Relegation

SCHERMBECK Der SV Schermbeck spielt am kommenden Sonntag um den Aufstieg in die Oberliga. Die Schlebach-Elf hat mit einem 5:0 über Coesfeld keinen Zweifel an der Vizemeisterschaft aufkommen lassen.

SV Schermbeck erreicht die Oberliga-Relegation

Erstes Ziel erreicht: Marek Klmczok (4.v.l.) und Trainer Christoph Schlebach (3.v.r.) klatschen nach dem Spiel gegen Coesfeld ab. Doch beide wissen: Bis zum Aufstieg ist es Sonntag noch ein hartes Stück Arbeit.

Westfalenliga 1 SVS - Eintracht Coesfeld 5:0 (2:0)

Gleich mit dem Start der Partie setzten die Schermbecker den Absteiger unter Druck. Dabei sah es fast so aus, als sollte sich Jannis Scheuch zur tragischen Figur des Spiels entwickeln. Er vergab in der ersten halben Stunde allein sechs ziemlich dicke Einschussmöglichkeiten. Doch auch seine Kollegen hatten wenig Glück im Abschluss. Nikolai Nehlson traf den Pfosten und schoss den Ball wenig später kurz vor der Torlinie stehend ins Seitenaus.

Bevor die Platzherren aber verzweifelten, brach Kevin Ewald den Bann. Nach einem Freistoß Marek Klimczoks köpfte er zum 1:0 (27.) ein. Er feierte den Treffer mit einem dreifachen Radschlag, denn nun war klar, dass der Sieger nur Schermbeck heißen konnte. Als der ansonsten sehr gut haltende Eintracht-Keeper Julian Medding einen Milaszewski-Schuss durch Hand und Beine gleiten ließ, war nur noch die Höhe des SVS-Erfolges fraglich (41.).

Scheibenschießen

Die Münsterländer, die mit einem Ersatzspieler und einem Ersatztorwart angereist waren, waren in ihren Möglichkeiten sehr limitiert. Daher entwickelte sich im zweiten Durchgang phasenweise ein Scheibenschießen auf das Coesfelder Tor. Der Absteiger stand mit zehn Spielern im eigenen Strafraum, während der elfte vergeblich auf einen Befreiungsschlag zum Konter wartete.

Tim Dosedal fand in der 53. Minute nach Zuspiel Milaszewskis dann doch noch eine Lücke zum 3:0. Nikolai Nehlson traf in der 59. Minute den Ball so gut, dass sein Knaller dem Torwart die Hände nach hinten riss und zum 4:0 in die Maschen ging.

Dann ließen es die Schermbecker aber auch ein wenig langsamer angehen. Torchancen gab es dann nur noch vielleicht alle fünf Minuten. Mit Nikolai Nehlsons 5:0 in der 79. Minute war es dann auch gut. In der letzten Minute durfte sich sogar noch SVS-Schlussmann Tim Krückemeier auszeichnen, als er einen Kopfall aus kurzer Distanz mit einer tollen Parade übers Tor lenkte.

Das Relegationsspiel gegen gegen Wickede soll nun im Recklinghäuser Stadion Hohenhorst stattfinden. Ein guter Ort für einen Fußball-Showdown.

SVS: Krückemeier, Ewald, Klimczok (73. UIrban), Nehlson, Turgut Niehoff (67.), Scheuch, Akyildiz (36. Osma), Milaszewski, Bönighausen, Kissi, Dosedahl.

Tore:  1:0 Ewald (27.), 2:0 Milaszewski (41.), 3:0 Dosedal (55.), 4:0 Nehlson (59.), 5:0 (79.).

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