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SV Schermbeck macht´s zweistellig

SCHERMBECK Die Stürmer sollten treffen. Das hatte Schermbecks Trainer Martin Stroetzel vor dem Spiel beim SV Haldern ganz oben auf seine Wunschliste gesetzt. Und er wurde erhört.

„Es hat den Spielern sichtlich Spaß gemacht“, meinte der SVS-Coach kurz nach Spielende merklich gelöst. Kein Wunder. Immerhin hatte Patrick Herzog den Torreigen bereits in der 4. Minute eröffnet und nur drei Minuten später legte Robin Hermanns das 2:0 nach (7.). Von Ladehemmung konnte also keine Rede sein. Noch vor der Pause schraubten Daniel Bertram (27.), Nedim Djuliman (29.) und Kevin Scherer (42.) das Ergebnis in eine Höhe, die dem Klassenunterschied der beiden Teams gerecht wurde. Auch nach der Pause verloren die Schermbecker die Lust am Toreschießen nicht. Matthias Pfände traf zum 6:0 (48.), ehe Dominik Milaszewski mit zwei Toren binnen fünf Minuten auf 8:0 erhöhte (63. und 68.). Keine 60 Sekunden später hieß es durch Pascal Herzog 9:0 (69.) und in der 73. Minute setzte Christopher Seifert den Schlusspunkt. „Das war heute sicher kein Maßstab“, war sich Martin Stroetzel der Stärke, bzw. Schwäche des Gegners bewusst: „Aber es war genau das, was ich haben wollte.“

Nach den relativ leichten Spielen beim Landesligisten Bocholt und beim A-Ligisten Haldern trifft der SV Schermbeck am Sonntag um 15 auf den Niederrheinligisten VfB Homberg. Im PCC-Stadion an der Rheindeichstraße wird der NRW-Ligist deutlich stärker gefordert werden. Vor allem legt Martin Stroetzel Wert darauf, dass die Spielkultur in der Offensive Einzug halt. Das war das Manko der Schermbecker in den bisherigen Testspielen. Der VfB Homberg, einer der großen Duisburger Traditionsvereine, ist in der Niederrheinliga, der vorherigen Verbandsliga Niederrhein, beheimatet. Der Club bastelt noch kräftig an seinem Kader und hat gerade noch den Ex-Gladbecker Ante Sicenica verpflichtet. Für den Abwehrbereich sucht man aber noch kräftig nach Verstärkungen. Da ist der SVS schon ein gehöriges Stück weiter und sollte auch eingespielter sein.

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